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Wassergefährdende Stoffe

Wassergefährdende Stoffe

Das Sachgebiet Wasser und Boden kümmert sich als untere Wasserbehörde um die Einhaltung der umweltrelevanten Anforderungen nach dem Wasserrecht bei Heizöllagerbehälteranlagen und bei privat genutzten Dieseltankanlagen, wie sie vor allem im landwirtschaftlichen Bereich eingesetzt werden.

Der Kreis Unna bietet eine Beratung und kostenpflichtige Überprüfung insbesondere der Heizöllagerbehälteranlagen und privat genutzter Dieseltankanlagen im landwirtschaftlichen Bereich an.

Die Zuständigkeit für gewerblich genutzte Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen liegt bei dem Sachgebiet Gewerblicher Umweltschutz und Abfallwirtschaft.

 

Das Wasserhaushaltsgesetz (WHG), das Landeswassergesetz (LWG) und die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) regeln im Wesentlichen den rechtlichen Rahmen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen wie z.B. Diesel und Heizöl. Grundlage aller Bestimmungen ist das sogenannte Vorsorgeprinzip, das heißt alle Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen müssen so beschaffen sein, dass Verunreinigungen der Oberflächengewässer und des Grundwassers nicht zu befürchten sind (sogenannter Besorgnisgrundsatz).

Im Kreisgebiet sind ca. 6.000 Anlagen zur Lagerung von Heizöl und Dieselkraftstoff im privaten Bereich registriert, die einer wiederkehrenden Prüfung durch Sachverständige unterliegen.

Prüfpflichtig sind alle Erdtanks und oberirdisch aufgestellten Lagerbehälteranlagen mit einem Volumen von mehr als 10.000 Liter. Zudem sind oberirdisch aufgestellte Lagerbehälteranlagen in Wasserschutzgebieten in den Zonen I, II, III und IIIA sowie in gesetzlich festgesetzten Überschwemmungsgebieten seit dem 01.08.2017 bereits ab einem Behältervolumen von mehr als 1.000 Liter wiederkehrend prüfpflichtig.

Darüber hinaus gelten erhöhte Anforderungen hinsichtlich des Hochwasserschutzes für Lagerbehälteranlagen in gesetzlich festgesetzten Überschwemmungsgebieten und in sogenannten Risikogebieten, in denen bei Extremhochwasser eine Überflutung eintreten kann. Hier müssen die Lagerbehälteranlagen auftrieb sicher aufgestellt werden. Bestehende Anlagen sind entsprechend nachzurüsten.

Wichtig im Zusammenhang mit dem Betrieb entsprechender Anlagen ist die Fachbetriebspflicht. Alle „sicherheitsrelevanten“ Arbeiten an einer Heizöl- oder Diesellagerbehälteranlage sind bei Anlagen mit einem Volumen von mehr als 1.000 Litern durch einen zugelassenen Fachbetrieb nach der AwSV durch-führen zu lassen. Fachbetriebe sind dabei verpflichtet, dem Auftraggeber gegenüber ihre Zertifizierung nachzuweisen.

 

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen haben wir auf folgender Seite noch einmal zusammengefasst:
Aktuelle Änderungen für Öltankbesitzer


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