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Gerontopsychiatrie

Gerontopsychiatrie

Der Kreis Unna beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der demografischen Entwicklung und deren Folgen. Mit der alternden Gesellschaft nehmen die gerontopsychiatrischen Erkrankungen zu. Seit Einstellung des Sozialplaners (1989) richtet sich daher ein besonderes Augenmerk auf diese Thematik. Die Gerontopsychiatrie mündet entsprechend auch in die Pflegebedarfsplanung ein.

Gerontopsychiatrische Themen werden seit 1989 regelmäßig im Netzwerk der Altenarbeit erörtert. In diesem Netzwerk mit seinen existierenden Untergruppen (u.a. AG Gerontopsychiatrie) arbeiten viele Fachleute daran, Probleme und Angebotslücken zu erkennen und die Erkenntnisse zur qualitativen Versorgung und Betreuung der gerontopsychiatrisch erkrankten Menschen/Patienten nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen umzusetzen.

Auf Anregung der Sozialplanung und der AG Gerontopsychiatrie wurde 2008 das zentrale Demenz-Telefon an die Pflegeberatung (seinerzeit unter Trägerschaft der Verbraucherzentrale NRW; heute Pflegestützpunkt des Kreises Unna in Kamen) angedockt. Etliche Anbieterlisten wurden von den Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes Kamen erstellt und werden regelmäßig aktualisiert ("Demenzwegweiser").

Neben einer besseren Vernetzung und Information aller Beteiligten sowie einer aufgebauten Beratungsstruktur mit vieltausendfachen Nachfragen unterstützte der Kreis mit Stellungnahmen, Expertisen und zahllosen politischen Kontakten die Bemühungen des LWL, in der Stadt Bergkamen die erste gerontopsychiatrische Tagesklinik plus Institutsambulanz einzurichten. Es hat 10 Jahre gedauert, bis endlich dieses zusätzliche wichtige Versorgungsangebot gebaut und dann 2007 ans Netz gehen konnte.

Der Kreis Unna hat mit verschiedenen Partnern wie z.B. der LWL-Klinik für Psychiatrie viele hochkarätig besetzte kreisweite Weiterbildungen organisiert, zu unterschiedlichen Themen wie Behandlung von Depressionen, Demenz und traumatischen Erlebnissen; Psychopharmaka, Psychotherapie, Dementia-Care-Mapping, Kunsttherapie oder Gewalt gegen verwirrte Ältere.

Die Fachtagung „Unsere Zukunft: Depressiv, verwirrt und allein??? – Entwicklung der gerontopsychiatrischen Versorgung im Kreis Unna“ am 19.03.2014 fand bei rund 90 Personen Interesse.
In der Veranstaltung  ging es um Informationen zu vorhandenen ambulanten und stationären Einrichtungen und Beratungsdiensten. Themenbezogene Fallzahlen, Diagnosen und Behandlungsmethoden wurden erörtert und der errechnete weitere Bedarf aufgezeigt. Die Vorträge und Informationen erhalten Sie hier:


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Hans Zakel (stellv. Leitung)
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Fax 0 23 03 / 27-22 96
hans.zakelkreis-unnade

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Antje Meister
Fon 0 23 03 / 27-12 61
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