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Wappen des Kreises

Wappen des Kreises Unna

Wappenzeichen

Viele Menschen, Vereine und Firmen möchten ihre Verbundenheit mit dem Kreis Unna nach außen hin zeigen. Da das Wappen des Kreises als hoheitliches Zeichen nicht „missbräuchlich“ verwendet werden darf, hat der Kreistag im November 2014 die Einführung eines Wappenzeichens beschlossen. Es kann für den privaten Gebrauch kostenfrei und ohne Genehmigung benutzt werden. Das Wappenzeichen steht in zwei Farbvarianten zur Verfügung. Klicken Sie auf eines der Zeichen zum Vergrößern und Abspeichern.

Hinweis: Die missbräuchliche Nutzung des Wappenzeichens ist eine Ordnungswidrigkeit und wird mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 1.000 Euro.

 

 

Kreis Unna

Das Wappen des Kreises Unna ist eine Kombination zweier Symbole: dem rot-silbernen Schachbrettbalken der Grafen von der Mark und dem Löwen der Grafen von Berg. Dieser ist eine Abwandlung des Wappentiers der Grafen von Berg, einer Seitenlinie der Grafen von der Mark.

Hinweis: Die Verwendung des Wappens ist dem Kreis Unna vorbehalten. Eine Nutzung ohne Genehmigung ist eine Ordnungswidrigkeit.

Stadt Bergkamen

Die Zahl 6 spielt im Bergkamener Wappen eine große Rolle. Einerseits weist sie darauf hin, dass die Stadt durch den Zusammenschluss von sechs Gemeinden - den heutigen Stadtteilen - entstanden ist. Andererseits versinnbildlicht die kranzförmige Anordnung der Sechsecke die chemische Strukturformel für Benzol und bezieht sich auf die Industrie- und Bergbauvergangenheit der Stadt. Die Farben Gold, Rot und Weiß erinnern an die ehemalige Zugehörigkeit zur Grafschaft von der Mark.

Gemeinde Bönen

Bereits das Siegel der Familie Bönen, die hier im 13. Jahrhundert lebte, zierte das Motiv der hängenden Kette. Die Haile, eine Kette, die Pferde in früheren Zeiten am Fortlaufen hinderte, ist vermutlich ein Zeichen für die damalige Grafschaft und Bauernregion Bönen.

Stadt Fröndenberg/Ruhr

Der abgebildete St. Mauritius war der Schutzpatron des lokalen Zisterzienser-Klosters. Es wurde um 1230 gegründet und spielte eine wichtige Rolle für die Entwicklung der Stadt. Der untere Teil zeigt ein Schachbrettmuster, das Symbol der Grafen von der Mark, zu dessen Gebiet Fröndenberg gehörte.

Gemeinde Holzwickede

Die neunblättrige grüne Eiche stellt eine alte Holzwickeder Sehenswürdigkeit dar: den Hilgenbaum. Nach einer Überlieferung diente die Eiche früher als Aushang von Nachrichten - damals Hilgen genannt. Im 20. Jahrhundert wurde an gleicher Stelle eine neue Eiche gepflanzt, da der alte Baum einem Feuer zum Opfer fiel. Das rot-silberne Schachbrettmuster belegt die Zugehörigkeit zur Grafschaft von der Mark.

Stadt Kamen

Das seit dem 13. Jahrhundert geführte Wappen zeigt den märkischen Schachbrettbalken und ein Kammrad. Seine Bedeutung ist umstritten. Die meisten Experten deuten es als Mühlrad, andere sehen das Zeichen der westfälischen Feme oder ein germanisches Sonnenrad.

Stadt Lünen

Die Herkunft des Wappens ist nicht eindeutig geklärt. Eine Deutung stammt aus dem 16. Jahrhundert. Sie besagt, dass der Löwe zeitweise Symbol der Grafen von der Mark war, zu dessen Herrschaftsgebiet auch Lünen gehörte. Im Jahre 1885 erhielt das Tier einen zusätzlichen Schweif, um das Wappen besser auszufüllen.

Stadt Schwerte

Im Jahre 1380 wurde das Symbol der gekreuzten Schwerter erstmalig als Siegel verwendet. Seit 1473 ist es nachweisbar das Wappen der Stadt. Die gekreuzten Schwerter haben allerdings nichts mit dem Ortsnamen zu tun. Er ist vielmehr eine Ableitung des Namens Suerte, wie die Abtei Werden die Stadt im Jahre 962 bezeichnete.

Stadt Selm

Die Gerichtslinde war das Symbol für den Freistuhl der Freigrafschaft Wesenfort. Sie stammt noch aus dem alten Selmer Wappen. Die drei Rosen gehen auf das Wappen des Freiherrn vom und zum Stein zurück. Die Farben Rot und Gold sind hier die des Stifts Münsters, dem die Burg Botzlar in Selm gehörte.

Kreisstadt Unna

Die Stadt Unna erhielt 1280 das Stadtrecht vom Grafen von der Mark. Die ersten Siegel stammen aus der gleichen Zeit und zeigen die Stadtmauer mit zwei Flaggen, die das Symbol der Grafschaft tragen. Bis 1967 war das Dach des gezeigten Mauerturms blau, später wurde die Dachfarbe jedoch der Stadtbefestigung angepasst.

Stadt Werne

Dieses Wappen gehörte nach den Sachsenkriegen unter Karl dem Großen zur Grafschaft Draingau. Nachdem der Besitz der Cappenberger Grafen an den Bischof von Münster gegangen war, findet sich das Motiv ab ca. 1300 im fürstbischöflichen Wappen des Stifts wieder. Das älteste bekannte Siegel der Stadt Werne stammt aus dem Jahr 1400 und zeigt als Motiv den heiligen Christophorus, den Schutzpatron der Stadt. Bis heute findet man daher Darstellungen, in denen der Heilige mit Christuskind und das Balkenwappen gezeigt werden.