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Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung

Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung

Die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung wird (ab dem 21. Lebensjahr) zusätzlich zu einer mindestens 2 Jahre bestehenden Fahrerlaubnis der Klasse B für längstens 5 Jahre erteilt.

Dabei unterscheidet die Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) zusätzlich folgende Berechtigungen

  • Taxen
  • Mietwagen
  • Krankenkraftwagen (Mindestalter 19 Jahre)
  • Personenkraftwagen im Linienverkehr
  • Ausflugsfahrten
  • Ferienzielreisen

Die für die einzelnen Teil-Berechtigungen zu erfüllenden Voraussetzungen sind äußerst unterschiedlich, insbesondere im Hinblick auf den Nachweis der Ortskenntnis (Ortskundeprüfungen). Lassen Sie sich von Ihrer Führerscheinstelle in Zweifelsfällen beraten.

Bitte beachten Sie, dass für die erstmalige Erteilung und für Verlängerungen über das 60. Lebensjahr hinaus zusätzlich ein häufig "Fitness-Check" genannter Nachweis über Belastbarkeit, Orientierungsleistung, Konzentrationsleistung, Aufmerksamkeitsleistung und Reaktionsfähigkeit zu führen ist. Diesen Nachweis können Sie bei den Begutachtungsstellen für Fahreignung sowie bei besonders ausgestatteten Arbeits- / oder Betriebsmedizinern erhalten.

Die Erteilung oder Verlängerung der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung können Sie auch bei den Bürgerbüros Ihrer Gemeinde beantragen. Selbstverständlich ist auch die Antragstellung bei der Führerscheinstelle des Kreises in Unna oder der Nebenstelle (Zulassungsstelle) in Lünen möglich.

Notwendige Unterlagen

Die benötigten Unterlagen sind je nach beantragter Berechtigung unterschiedlich. Was für Ihren Antrag zutrifft, können Sie in der Tabelle "Übersicht der vorzulegenden Unterlagen" nachsehen. Wichtig ist, dass für die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung immer auch ein Führungszeugnis vorzulegen ist. Das Führungszeugnis muss bei der Wohnortsbehörde des Antragstellers beantragt werden.

Gebühr der Führerscheinstelle

  • Die erstmalige Erteilung der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung kostet 42,60 Euro, die Verlängerung 38 Euro.
  • Ist eine Ortskundeprüfung erforderlich, fallen weitere 50 Euro an.
  • Wenn Sie noch keinen Kartenführerschein besitzen, ist noch der Umtausch Ihres jetzigen Führerscheins erforderlich (24 Euro).
  • Die zusätzlichen Kosten für die gesetzlich vorgeschriebenen Nachweise (ärztliche Untersuchungen etc.) sind sehr unterschiedlich. Hierfür sollten Sie mindestens 200 Euro einkalkulieren.

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