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Schloss mehr einbinden - Landräte der Kreise Coesfeld und Unna einig

Vor der Sitzung der Vorstände gab es eine Führung rund um Haus Opherdicke, der guten Stube des Kreises Unna.Foto: Constanze Rauert - Kreis Unna
13.06.2018 Formell Ruhrgebiet, geographisch und gefühlt Münsterland: Schloss Cappenberg, eine Perle barocker Baukunst, gehört in die Schlösser- und Burgenlandschaft des Münsterlandes und soll deshalb besser an diese Region angebunden werden. Darauf verständigten sich die Spitzen der Kreise Coesfeld und Unna.

Die Verwaltungsvorstände treffen sich regelmäßig, arbeiten zusammen und rücken näher. Diesmal lud der Kreis Unna ein und präsentierte mit Haus Opherdicke ein anderes - zudem im Kreiseigentum befindliches - bauliches Schmuckstück. Im Mittelpunkt des Austausches stand dann der „große Bruder“ - Schloss Cappenberg, dessen Mitteltrakt derzeitig aufwändig umgebaut und saniert wird.

Schloss Cappenberg bei Schlösser- und Burgentag dabei

Der Kreis Coesfeld hat die Anlage bereits in dem Übersichtsmodell des Burgennetzwerkes in der kürzlich von Grund auf sanierten Burg Vischering in Lüdinghausen aufgenommen. Die Teilnahme am Schlösser- und Burgentag am 16. und 17. Juni ist für den Kreis fast „Ehrensache“ und die am 2. September von Schloss Nordkirchen ausgehende „musikalische Wanderung“ wird auf Schloss Cappenberg enden.

„Zusammenarbeit fortsetzen, weiter vernetzen.“ Unter diesem Stichwort wollen die Landräte Dr. Christian Schulze Pellengahr (Kreis Coesfeld) und Michael Makiolla (Kreis Unna) in ihren beiden Ausstellungshäusern Cappenberg und Vischering künftig gezielt auf Ausstellungen des jeweils anderen aufmerksam machen.

Gemeinsame Museumskarte für mehrere Häuser

Auch als Museumsstandorte möchten sie näher zusammenrücken. „Eine gemeinsame Museumskarte für mehrere Häuser“ - das ist eine Idee, die in den Köpfen der beiden Verwaltungschefs reift und für die sie Freunde z.B. beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gewinnen wollen.

Radwegeverbinden zum Schloss weiter ausbauen

Auch die Wege sollen kürzer werden. Konkret geht es um die Radwegeverbindungen zwischen dem Schloss und dem Kreis Coesfeld. Eine wichtige Grundlage dafür ist das im Kreis Unna seit 2013 vorliegende und alle drei Jahre fortgeschriebene Radverkehrskonzept. Beim Kreis Coesfeld laufen die ersten Arbeiten für die Ausrichtung des Radverkehrs gerade an – und Schloss Cappenberg soll dabei gleich „mitgedacht“ werden.
- Constanze Rauert -


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