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Müllabfuhr wird gemeinsam erledigt - Guter Service - weniger Kosten

Foto: MülltonneFoto: Gabi Schönemann - pixelio.de
10.01.2017 Die Gemeinden Bönen und Holzwickede arbeiten mit dem Kreis Unna und der kreiseigenen Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft (GWA) einmal mehr Hand in Hand: Sie gründeten ein gemeinsames Kommunalunternehmen.

Das als „Anstalt öffentlichen Rechts“ (AöR) firmierende Unternehmen (Name GWA Kommunal) sammelt und transportiert die in den beiden Gemeinden anfallenden Abfälle sowie die Wertstoffe, die der Kreis einsammelt und in Richtung Verwertung befördert.

Viele Gründe für eine gemeinsame Müllabfuhr

Die gemeinsame Müllabfuhr macht aus mehreren Gründen Sinn. Nach Überzeugung der Partner lässt sich die Aufgabe in Eigenregie günstiger erledigen als bei der Beauftragung Dritter, denn Unternehmen kalkulieren z.B. bei längeren Laufzeiten nicht nur Risikozuschläge ein. Sie müssen natürlich auch selbst etwas verdienen und vor allem: Sie müssen immer die Mehrwertsteuer (derzeit 19 Prozent) aufschlagen.

Kostengünstige Leistungserbringung, also Entlastung der Gebührenzahler, Nutzung von Synergieeffekten und direkte Einflussnahme auf das operative Geschäft bei gleichzeitiger Erhaltung der lokalen Souveränität – das sind die Leitplanken, zwischen denen sich die interkommunale Zusammenarbeit im Abfallbereich nach vorn bewegt.

Für die Bevölkerung ändert sich am Service nichts

Für die Bürger in Bönen und Holzwickede ändert sich am Service und an den Sammelsystemen qualitativ nichts. Beide Kommunen entscheiden weiterhin selbst über die vor Ort angebotenen Dienstleistungen. Allerdings rechnet sich die Kooperation unterm Strich, da die Sammelkosten um rund zehn Prozent sinken – was die beiden Kommunen bereits bei ihrer Gebührenkalkulationen für 2017 eingepreist haben.
- Constanze Rauert -

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