Der Pflegeüberleitungsbogen

Gemeinsam mit den Projektverantwortlichen entwickelten die beteiligten Betriebe einen praxisorientierten Bogen für die Pflegeüberleitung. Dieser Überleitungsbogen erscheint für einen kreisweiten Einsatz bei allen Pflegeanbietern und bei den Krankenhäusern geeignet. Aus Sicht der bedarfsorientierten Gesundheits- und Sozialpolitik des Kreises Unna ist es Ziel, dass möglichst sämtliche Einrichtungen einen praxistauglichen einheitlichen "Pflegeüberleitungsbogen" nutzen.

  • Die Qualität der Versorgung von vielen tausend Pflegebedürftigen/Patienten würde weiter verbessert
  • Ebenso wie die Arbeitsabläufe in den beteiligten Betrieben, wenn stets alle wichtigen individuellen Angaben für die Weiterversorgung sofort bei der Überleitung schon vorhanden wären

Im Rahmen der Sondersitzung der "Kreispflegekonferenz" im Januar 2005 wurden unter anderem sämtliche rund 130 Pflegebetriebe und Krankenhäuser im Kreisgebiet informiert und zu einer Diskussion eingeladen.

Die Resonanz war groß

  • 121 Personen aus den verschiedenen Pflegebetrieben und Krankenhäusern sowie Delegierte der Pflegekonferenz meldeten sich an
  • Etwa 110 verantwortliche Personen (Ärzte, Pflegedienstleitungen, Sozialdienste, Heimleiter und viele mehr) aus allen themenrelevanten Bereichen und Betrieben verfolgten die Vorstellung dieses neuen "Überleitungsinstrumentes"

Die auf dieser Fachtagung geäußerten Verbesserungsvorschläge sowie weitere, in den folgenden Wochen schriftlich oder persönlich mitgeteilten Anregungen wurden in den „Bogen zum Überleitungsmanagement im Kreis Unna" eingearbeitet.

Eine Arbeitsgruppe mit dem Hellmig-Krankenhaus Kamen hat im Ergebnis inzwischen zu einer kleinen Modifizierung des Bogens geführt.

Der gesamte Adressatenkreis der Kreispflegekonferenz-Sondersitzung wurde erneut entsprechend informiert.