Auskunft

Hans Zakel
Fon 0 23 03 / 27-22 50
Fax 0 23 03 / 27-35 50
hans.zakel@kreis-unna.de

Direkter Kontakt mit dem PSB

Im Nordkreis (mit Lünen, Selm, Werne)

Caritas-Lünen
(Nordlünen, Selm, Werne)
Fon 0 23 06 / 91 07 21

Diakonische Altenhilfe Dortmund und Lünen gGmbH
(Lünen, außer Nordlünen)
Fon 0 23 06 / 16 66

Im Mittelkreis

(mit Bergkamen, Bönen, Kamen, Unna-Mitte und -Königsborn): 
AWO, Unterbezirk Unna
Fon 0 23 83 / 92 04 50

Im Südkreis

(mit Fröndenberg, Holzwickede, Schwerte, Unna ohne -Mitte und -Königsborn): 
Ökumenische Zentrale
der Caritas Unna und Diakonie Schwerte
Fon 0 23 04 / 93 93 90

Hilfemanagement Psychosoziale Begleitung

Die psychosoziale Begleitung, Betreuung und Beratung von Hilfebedürftigen (PSB) wird seit Oktober 2002 vom Kreis Unna gefördert und erstmals kreisweit angeboten. Gefördert werden nach einem abgestimmten Konzept und mit Controlling drei Halbtagsstellen für qualifizierte "Hilfemanager/innen". Dieser Dienst ergänzt die vom Kreis Unna finanzierte neutrale Pflegeberatung und Wohnberatung.

Aufgaben

  • Organisation bedarfsgerechter Maßnahmen für Hilfe- und Pflegebedürftige und ihre Angehörigen im konkreten Einzelfall 
  • Falls notwendig, die Mitarbeit bei der Durchführung solcher Maßnahmen, die individuelle Anleitung und Schulung von Laienhelfern und 
  • Die Aktivierung von Selbsthilfe und Ehrenamt

Hintergrund

Es gibt immer mehr ältere Menschen, sie leben zunehmend alleine und zusätzlich sinken die Familienhilfemöglichkeiten.

Trotz aller vorhandenen Dienste und Angebote ist oftmals ein "Hilfemanagement" dringend nötig. Mit einer immer differenzierteren Materie an Gesetzen, Richtlinien, Qualitätskriterien, aber auch einer wachsenden Zahl unterschiedlichster Angebote und Abrechnungsmöglichkeiten fehlt es oftmals auch spezialisierten Profis an Orientierung. PSB kann als ein weiterer Baustein des sozialen Systems im Kreis Unna mithelfen, die Wege zwischen Bedarf und notwendiger Hilfe zu verkürzen. Heimunterbringungen können vermieden werden, helfende Angehörige werden unterstützt.

PSB ist für alle Hilfebedürftigen gedacht, die noch nicht von anderen Diensten betreut werden oder wo es mit einem ganzheitlichen Hilfeangebot noch nicht ohne PSB klappt. Dabei arbeitet PSB mit allen relevanten Diensten zusammen, auch wenn sie anderen Trägern zugehören. Der Zugang soll niedrigschwellig für alle Menschen sein, die sich direkt an die PSB wenden oder von bereits aktiven Spezialdiensten vermittelt werden. Der Einsatz des "Fallmanagements" selbst ist für die Nutzer kostenfrei und wird vom Kreis Unna und gegebenenfalls ergänzend vom jeweiligen Träger übernommen.

Weitere Informationen zum Projekt beim Kreis Unna, Hans Zakel (siehe rechts nebenstehend).