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Wohnberechtigungsscheine

Wohnberechtigungsscheine und Zinssenkungsanträge

 

Vor Gebrauchsüberlassung einer geförderten Wohnung muss sich der Vermieter durch die Vorlage eines entsprechenden Wohnberechtigungsscheins vom Wohnungssuchenden dessen Wohnberechtigung nachweisen lassen.

Diese Bescheinigung ist dem Vermieter vor Abschluss eines Mietvertrages vorzulegen!

Zu prüfen sind:

Die Antrags- bzw. Wohnberechtigung aller zur Familie oder zum Haushalt gehörenden Personen deren Gesamteinkünfte und die entsprechende Einkommensgrenze im öffentlich geförderten Wohnungsbau.

Die Größe der gewünschten Wohnung und die nach den Vorschriften vorgegebene zustehende Wohnungsgröße (Zimmerzahl, Wohnfläche in qm).

 

Sie benötigen einen Wohnberechtigungsschein (WBS)?

 

Voraussetzung zum Bezug einer geförderten Wohnung ist ein gültiger Wohnberechtigungsschein. Diesen erhalten Sie, wenn:

das Einkommen Ihres Haushaltes die Einkommensgrenze des geförderten Wohnungsbaues nicht übersteigt

die Wohnung eine für Ihren Haushalt angemessene Größe aufweist.

Bei ausländischen Antragstellern aus 3. Staaten (nicht EU) kann ein Wohnberechtigungsschein nur ausgestellt werden, wenn die Aufenthaltserlaubnis ab Datum der Antragsstellung mindestens ein Jahr Gültigkeit besitzt.

Alle Einkommensnachweise der Haushaltsgemeinschaft z.B.:

  • aktueller Rentenbescheid
  • Bescheide über Arbeitslosenunterstützung
  • letzter Steuerbescheid
  • Gewinn- und Verlustrechnung (für Selbständige)
  • Nachweis über Sozialhilfe
  • Nachweis über Krankengeld
  • BAföG-Bescheid/Immatrikulationsbescheinigung
  • Nachweis über Unterhaltszahlungen

Nachweise für Einkommensfreibeträge sind z. B.:

  • Schwerbehindertenausweis

  • Nachweis über zu leistende gesetzliche Unterhaltsleistungen

  • Erhöhte Werbungskosten sind lt. Steuerbescheid nachzuweisen

  • Heiratsurkunde / Lebenspartnerschaftsurkunde (sofern beide Ehe- / Lebenspartner nicht länger als 5 Jahre verheiratet und nicht älter als 40 Jahre sind)

  • Schwangerschaftsnachweis

  • Schulbescheinigung (bei Kindern ab 16 Jahre)

  • Nachweis über eine Pflegebedürftigkeit

  • Nachweis über den Kindergeldbezug bei volljährigen Kindern

 

Zinssenkungsanträge

 

Prüfung von Zinssenkungsanträgen der NRW-Bank für Bönen, Fröndenberg/Ruhr und Holzwickede. Für entsprechende Anträge aus anderen Städten des Kreises Unna ist der Fachbereich für Wohnungswesen der jeweiligen Stadtverwaltung zuständig.

Auskunft

Raffaela Campise (Wohnberechtigunganträge/Zinssenkungsanträge)
Fon 0 23 03 / 27-20 60
Fax 0 23 03 / 27-12 96
raffaela.campisekreis-unnade

für Bönen, Fröndenberg/Ruhr, Holzwickede | Bürger anderer Städte wenden sich bitte an die zuständige Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung