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Nahverkehrsplan

Nahverkehrsplanung

Nahverkehrsplanfortschreibung des Kreises Unna 2013

Der Kreis ist Aufgabenträger für den öffentlichen Personennahverkehr und kümmert sich in dieser Eigenschaft um die Aufstellung des Nahverkehrsplanes. Darin wird für die nächsten Jahre der Umfang des ÖPNV-Angebotes (z.B. Taktfolgen, Bedienungszeiträume, Anschlüsse, Qualitätsstandards bei Personal und Fahrzeugen) festgelegt. Auch zur Tarifstruktur werden Aussagen gemacht.

Der Kreis Unna hat im Jahre 2013 seinen Nahverkehrsplan fortgeschrieben. Nach ausführlicher Diskussion in der Politik im Kreis und in den Städten und Gemeinden waren neben den Trägern öffentlicher Belange (Städte, Gemeinde, Verkehrsunternehmen, Interessenverbände, Kammern u.v.a. Institustionen) auch die Bürger zur Abgabe einer Stellungnahme eingeladen worden.

Kernelement dieser Nahverkehrsplanfortschreibung war die Überarbeitung der Ausreichenden Bedienung im Sinne des § 8 Abs. 3 Personenbeförderungsgesetz. Die quantitative Ermittlung von Kategorien für Kommunen und deren Ortsteile, ergänzt um eine qualitative Überprüfung dieser Einordnungen, ermöglichte erstmals eine Vergleichbarkeit zwischen Ortsteilen/Siedlungsschwerpunkten und deren Bedienungsangeboten.

Um in möglichst vielen Bereichen mit vergleichbaren Siedlungsstrukturen auch ein vergleichbares Bedienungsangebot anbieten zu können, ergeben sich im zukünftigen Angebot des Kreises Unna viele Veränderungen von Angebotsausweitungen bis zum Verzicht auf Überbedienungen; immer auf Basis der Vorgaben der neuaufgestellten Ausreichenden Bedienung. Dabei erfährt vor allem der Versorgungs- und Freizeitverkehr eine Angebotsverbesserung durch eine Angebotsaufwertung am Wochenende sowie in den Abendstunden. Darüber hinaus sind Verbesserungen zur Anbindung von Gewerbegebieten vorgesehen.

Zusammen mit dem kreisweiten Haltestellenkataster als Grundlage für einen barrierefreien öffentlichen Personennahverkehr ab Januar 2022 wurden außerdem wesentliche Anforderungen des novellierten Personenbeförderungsgesetzes aufgenommen. In Anbetracht der finanziellen Rahmenbedingungen der kommenden Jahre steht auch der öffentliche Personennahverkehr unter einem Erfolgsdruck. Daher sind auch die Kommunen aufgefordert, die Belange des öffentlichen Personennahverkehrs im Vorhinein zu berücksichtigen.

Neben dem Kreis Unna und den Verkehrsunternehmen beeinflussen auch die Kommunen den Erfolg des kreisweiten ÖPNV-Angebots, beispielsweise durch Maßnahmen im Straßennetz oder einer zwischen ÖPNV und Neuansiedlungen im Vorhinein abgestimmten Politik. Es obliegt allen relevanten Akteuren im Kreis Unna (Kreis, Kommunen, Verkehrsunternehmen, Träger öffentlicher Belange usw.) die vom Kreistag beschlossenen Maßnahmenpakete innerhalb des Probezeitraums den Bürgerinnen und Bürger als Alternative zum Auto durch offensive Vermarktung- und Überzeugungsarbeit aufzuzeigen.

Nahverkehrsplan-Teil-Fortschreibung 2015/2016

Im Jahre 2015 wurde mit einer räumlich begrenzten Teil-Fortschreibung begonnen, welche mit dem Kreistagsbeschluss vom 27.09.2016 abgeschlossen wurde. Hier der Berichtsband zu dieser Teil-Fortschreibung

Nahverkehrsplan Teil-Fortschreibung 2015/2016 (PDF)

 

Auskunft

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Dirk Brewedell
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