EU-geförderte Projekte im Kreis Unna
An dieser Stelle finden Sie Informationen über Projekte im Kreisgebiet, die mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union realisiert werden.
Experiment Kunst - UniArte mit Wiener Schulen
Neue Wege in der regionalen und internationalen Kooperation auf Schulebene beschreitet der Kreis Unna, indem er sich an einem EU-Comenius Regio-Projekt im Raum Dortmund / Unna beteiligt. Auf Antrag des Kreises und unter Federführung der TU Dortmund (Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft) ist eine Zusammenarbeit mit der Region Wien entstanden.
Das Comenius-Programm ist ein 1995 eingerichtetes Programm der Europäischen Union (EU). Es soll die Zusammenarbeit von Schulen aller Schulstufen und Schulformen innerhalb der EU sowie die Mobilität von Schülern und Lehrern fördern. Comenius Regio als ein Baustein des Programms hat das Ziel, den pädagogischen und administrativen Austausch zwischen zwei Regionen in Europa zu unterstützen, damit Schulen, Schulverwaltungen und Lehrerausbildungsstätten enger zusammenwachsen und neue, innovative Formen der Kooperation entstehen.
In der Region Wien nehmen drei Schulen, die Universität für angewandte Kunst und der Stadtschulrat Wien an dem Projekt teil. In der Region Dortmund / Unna sind es das Märkische Berufskolleg Unna, die Geschwister-Scholl-Gesamtschule Lünen, die Otto-Hahn-Realschule Selm, die Adolf-Schulte-Schule Dortmund, die Gesamtschule Scharnhorst, das Käthe-Kollwitz-Gymnasium Dortmund, die Technische Universität Dortmund, der Kreis Unna und das Regionale Bildungsbüro Dortmund.
In beiden Regionen werden Kunstprojekte mit Schülern durchgeführt, die die Lehrerinnen und Lehrer zu einem inhaltlichen Austausch anregen. Die Schüler und Schülerinnen werden mit digitaler und analoger Kunst experimentieren. Die Arbeiten sollen in zwei Ausstellungen in Dortmund und Wien gezeigt werden.
Neue Wege werden auch in der Lehrerausbildung beschritten. Die Studierenden der TU Dortmund mit dem Fach Kunst werden mit den Lehrerinnen und Lehrern gemeinsam planen und so „Lernen in Echtzeit“ realisieren.
„Das Projekt hat auch regional eine wichtige Bedeutung. Da fast alle Schulformen beteiligt sind, von der Förderschule bis zum Gymnasium, werden auch hier neue Kooperationen möglich“, betont Walter Marsiske, Leiter des Fachbereiches Schulen und Bildung beim Kreis Unna.




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