Auskunft

Ludwig Holzbeck
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Margot Berten
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Agende 21 in der Schule

An dem Projekt "Umweltschule in Europa" nahmen im Kampagnenzeitraum 1998 bis 2000 35 Schulen aus dem Kreisgebiet teil. Zielsetzung ist es, den Gedanken der Agenda 21 gemeinsam mit allen in der Schule tätigen und allen mit der Schule verbundenen Personen vor Ort umzusetzen.

Dieses international durchgeführte Projekt ist kein Wett- bewerb zwischen den Schulen. Vielmehr entwickelt jede Schule ihr eigenes Konzept zur Erhöhung der Umweltverträglichkeit, das auf der Darstellung der gegenwärtigen Situation aufbaut. 

Handlungsfelder sind z.B. 

  • Ernährung
  • Energie sparen
  • ökologische Schulgeländegestaltung
  • "Eine Weltglobales Handeln"

Um den projektbegleitenden Erfahrungsaustausch zwischen den teilnehmenden Schulen zu fördern, wurden bei der Auftaktveranstaltung im Februar 1999 vier themenbezogene Gruppen gebildet.

Ein Großteil der teilnehmenden Schulen wurde - von einem Gutachter-Team bewertet - auf der Abschlussveranstaltung am 17. August 2000 als Umweltschule Europa ausgezeichnet.

Aufgrund der sehr guten Resonanz im Kreis Unna wurde für den Zeitraum 2000 bis 2002 das Projekt Umweltschule Europa erneut ausgeschrieben und erfuhr eine ähnliche Resonanz wie im vorhergehenden Kampagnenzeitraum.

Ab 2003 ging es dann mit der Kampagne "Agenda 21 in der Schule" weiter. Mit dieser Kampagne, die an die "Umweltschule in Europa"  anknüpfte, konnten noch stärker die weiterführenden Aspekte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung entwickelt werden. Gerade die Verknüpfung von ökologischen und sozialen Themen, die Verknüpfung des lokalen Handelns mit globalem Denken sollte verstärkt werden. 

Aktuell startet die Kampagne "Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit". Nach Beginn der Anmeldephase, haben sich die ersten Schulen im Kreis Unna bereits angemeldet. Ein wesentliches Ziel dieser Kampagne ist die Bildung von tragfähigen Netzwerken in den Regionen.

Detaillierte Informationen finden Sie unter: http://www.schule-der-zukunft.nrw.de/.