Auskunft
Bergarbeiter-Wohnmuseum
Rudolfstraße 10
44536 Lünen-Brambauer
Fon 02 31 / 87 65 02
Bergarbeitersiedlung D-Zug
Schachtstraße
59192 Bergkamen-Rünthe
Victoria-Siedlung
Barbarastraße
44534 Lünen
Gartenstadt Seseke-Aue
Getrud-Bäumer-Straße
Helene-Lange-Straße
59174 Kamen
Kreinberg-Siedlung Schwerte-Ost
Historische Eisenbahnersiedlung mit Gartenstadtcharakter
Kontakt Walter Hauser
Fon 0 23 04 / 1 61 80
E-Mail walis.hauser@gmail.com
Führungen buchbar
Wohnen gestern und heute
Wie Bergarbeiterfamilien früher lebten, zeigt das Bergarbeiter-Wohnmuseum in der „Alten Kolonie“ der ehemaligen Zeche Achenbach in Lünen Brambauer. Auf drei Etagen können Besucher zwei stilecht eingerichtete Wohnungen mit Möbeln und Hausrat aus der Anfangszeit der Siedlung bis in die 1930er Jahre besichtigen. Auch die Wohnstandards aus jener Zeit wurden rekonstruiert: die Leitungen auf Putz gelegt, alte Fenster und Türen eingebaut, die Wände geweißt und mit einem Fries bemalt. Im Garten wurde wieder ein Kaninchenstall aufgestellt und auch ein Plumpsklo fehlt nicht. Spuren der Vergangenheit finden Sie auch in den ehemaligen Bergarbeitersiedlungen der Region wie der D-Zug-Siedlung in in Bergkamen-Rünthe oder „Beamten- und Arbeiterkolonie" der Zeche Victoria in Lünen. Als gelungenes Beispiel für die Reaktivierung alter Zechengelände gilt die 1997 fertiggestellte Gartenstadt Seseke-Aue auf der ehemaligen Zeche Monopol in Kamen.
Bergarbeiter-Wohnmuseum
Wie Bergarbeiterfamilien früher lebten, zeigt das Bergarbeiter-Wohnmuseum in der "Alten Kolonie" der ehemaligen Zeche Achenbach in Lünen-Brambauer. Auf drei Etagen können Besucher zwei stilecht eingerichtete Wohnungen mit Möbeln und Hausrat aus der Anfangszeit der Siedlung bis in die 1930er Jahre besichtigen. Auch die Wohnstandards aus jener Zeit wurden rekonstruiert: die Leitungen auf Putz gelegt, alte Fenster und Türen eingebaut, die Wände geweißt und mit einem Fries bemalt. Im Garten wurde wieder ein Kaninchenstall aufgestellt und auch ein Plumpsklo fehlt nicht.
D-Zug-Siedlung
Die älteste von drei sehenswerten Siedlungen in Bergkamen-Rünthe, die 1899 entstandene Kolonie an der Schachtstraße, erhielt aufgrund der strengen, gereihten Fassadengliederungen im Volksmund den Namen D-Zug-Siedlung. Die Wohnhäuser boten vier Familien Platz, deren Wohnungen über separate Eingänge verfügten. Die Raumaufteilung war so konzipiert, dass sie den Schichtarbeitern ruhige Schlafplätze bot.
Victoria-Siedlung
Die Struktur dieser zwischen 1910 und 1912 entstandenen „Beamten- und Arbeiterkolonie“ der Zeche Victoria in Lünen ist von der Gartenstadtbewegung beeinflusst. Aufgelockerte Bebauung, geschwungene Straßen und kleine Plätze bestimmen das Bild. Zum Konzept gehörten auch Einkaufsmöglichkeiten, Gaststätten und Wohlfahrtseinrichtungen. Die ursprünglich 200 Wohnungen umfassende Gesamtanlage wurde Ende des letzten Jahrhunderts unter Denkmalschutz gestellt, die Wohnungen nach modernen Standards saniert.
Gartenstadt Seseke-Aue
Als gelungenes Beispiel für die Reaktivierung alter Zechengelände gilt das 1997 fertiggestellte Wohngebiet Gartenstadt Seseke-Aue auf der ehemaligen Zeche Monopol in Kamen. Es knüpft an die hohen Qualitäten historischer Vorbilder des gartenstädtischen Siedlungsbaus in der Region an und berücksichtigt zudem vielfältige ökologische Ansprüche. 1992 wurde es daher als Modellvorhaben in das Programm „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ aufgenommen und aus Mitteln des Landes NRW gefördert. Gärten und ein zentraler Anger prägen das Bild der Siedlung, die darüber hinaus in ein heranreichendes Naherholungsgebiet eingebettet ist. Die Gebäude wurden im Niedrigenergiehausstandard unter Verwendung natürlicher Baumaterialien realisiert und auch für die ökologische Nutzung des Regenwassers ist gesorgt.







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