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Birgit Heinekamp
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"Hoch hinaus" im Kreis Unna

Berghalde "Großes Holz", Bergkamen | Quelle: www.nowofoto.de | Klicken zum Vergrößern

Den Kreis Unna einmal von oben sehen? Kein Problem: Mehrere markante "Hochpunkte" gewähren dem Betrachter einen atemberaubenden Blick über das Kreisgebiet und darüber hinaus: Eisenbahnen und Autobahnen heben sich als glitzernde Verkehrsbänder ab, während der Blick bis ins Münsterland, bis in die Soester Börde, bis zum Dortmunder Fernsehturm und zu den Ausläufern des Sauerlandes reicht.

Beim Besuch von Ausstellungen auf Haus Opherdicke kann man einen fantastischen Blick ins Ruhrtal genießen. Von Schloss Cappenberg liegen die Ausläufer des Ruhrgebiets zu Füßen und bei guter Sicht reicht der Blick bis weit in den Haarstrang.

Schlossturm Cappenberg | Quelle: Kreis Unna | Klicken zum Vergrößern

Wasserturm von Schloss Cappenberg

Im Norden wartet der ehemalige Wasserturm auf dem Gelände von Schloss Cappenberg (Selm), dem Altersruhesitz des Freiherrn vom und zum Stein, auf den Besucher. Weit öffnet sich hier der Blick auf die Münsterländische Parklandschaft.

Blick von der Berghalde "Großes Holz" in Bergkamen | Richtung Osten | Quelle: www.nowofoto.de | Klicken zum Vergrößern

Berghalde "Großes Holz" in Bergkamen

Die Bergehalde "Großes Holz" in Bergkamen ist eine durch Kohleabbau entstandene Aufhaldung von Bergematerial. Die Bergehalde gehört heute zu den beliebtesten Ausflugszielen von Wanderern, Naturfreunden und Pflanzenforschern. Bei gutem Wetter bietet das "Große Holz" von seinem Aussichtspunkt an der Gipfelhütte (148 m über NN) einen faszinierenden Blick weit in das Ruhrgebiet, das Münsterland, das Sauerland und über den Kreis Unna. Die Halde kann zu Fuß bestiegen oder von sportlich ambitionierten Fahrern mit dem Rad "bezwungen" werden. Der Besucherparkplatz befindet sich an der Erich-Ollenhauer-Straße in Bergkamen, gegenüber der Einfahrt zur "Binsenheide".

Evangelische Stadtkirche Unna | Quelle: Kreis Unna | Klicken zum Vergrößern

Kirchturm der Stadtkirche Unna

So richtig eine lebendige Stadt von oben zu betrachten kann man vom Kirchturm der Stadtkirche in Unna. Etliche Stufen sind es schon, aber dafür entschädigt der Blick auf das Innere der Turmuhr und die riesigen Glocken sowie die herrliche Aussicht für so manchen vergossenen Schweißtropfen während des Aufstiegs. Oben kann der Wind schon mächtig pfeifen ...

Pauluskirche Kamen | Quelle: Kreis Unna | Klicken zum Vergrößern

Pauluskirche in Kamen

Vom schiefen Turm der Pauluskirche aus kann man die Kamener Altstadt von oben betrachten und außerdem eine kleine Ausstellung zur Geschichte der Kirche besichtigen.

Förderturm Bönen | "Yellow Marker" | Quelle: Kreis Unna | Klicken zum Vergrößern

"Ostpol" in Bönen

Vom ehemaligen Zechenturm Königsborn III/IV in Bönen, das Licht-Kunstobjekt "Yellow Marker", hat man ebenfalls einen wunderbaren Blick - vor allem in Richtung Soester Börde und zur Stadt Hamm.

Bismarkturm Fröndenberg | Quelle: Kreis Unna | Klicken zum Vergrößern

Bismarckturm auf der Wilhelmshöhe

Dem über 100 Jahre alten Bismarckturm auf der Wilhelmshöhe zwischen Unna und Fröndenberg liegt buchstäblich die ganze Gegend zu Füßen. 33.000 Reichsmark wurden seinerzeit aufgebracht, um den Turm zu bauen. 19,4 Meter ist er hoch und von oben hat man fast den gesamten Kreis Unna im Blickfeld. Im Westen erkennt man die Silhouette des Dortmunder Fernsehturms, im Norden die Halde "Großes Holz" in Bergkamen, im Süden sogar den Danzturm in Iserlohn. Interessanterweise liegt der Bismarckturm auf der Wilhelmshöhe auf Fröndenberger Stadtgebiet - gehört aber der Stadt Unna.