Bildung:

In ganz Nordrhein-Westfalen startet in diesen Sommerferien zum zweiten Mal ein zukunftsweisendes Format der Beruflichen Orientierung: die Ferien-Praktikumswochen NRW.

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Nagel, Ursula Kreis Unna

Das Projekt bietet Jugendlichen ab 15 Jahren die Möglichkeit, ohne Bewerbungshürden in verschiedene Berufsfelder einzutauchen. Finanziert durch das Wirtschaftsministerium im Rahmen der Fachkräfteoffensive NRW, wird die Aktion in allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten des Landes ausgerollt.

Das Konzept: Maximale Flexibilität, minimaler Aufwand

Das Prinzip ist denkbar einfach: Jeden Tag ein neuer Betrieb, jeden Tag ein anderer Beruf. Jugendliche können frei entscheiden, wie viele Tage sie investieren und welche Branchen sie kennenlernen möchten. Ob ein einzelner Schnuppertag oder ein Kurzpraktikum (5 Tage) pro Organisation – die Aktion lässt sich flexibel an die Ferienplanung anpassen.

Nicht nur für Jugendliche ist diese Aktion eine wertvolle Erfahrung - auch Unternehmen, Einrichtungen, Behörden und andere Arbeitgebende profitieren: Der Fachkräftemangel trifft viele Branchen hart. Die Ferien-Praktikumswoche im Kreis Unna bringt motivierte Jugendliche mit engagierten Arbeitgebern zusammen - eine Win-Win-Situation. Der organisatorische Aufwand für die Betriebe ist dabei bewusst minimal gehalten. Ein authentischer Einblick in den Arbeitsalltag genügt oft, um echtes Interesse an einer Ausbildung zu wecken. Dank der hohen zeitlichen Flexibilität bestimmen die Teilnehmenden selbst über den Umfang ihres Angebots, sodass sich die Aktion reibungslos in den betrieblichen Ablauf integrieren lässt. Zum Portal gelangen Jugendliche und Betriebe über www.praktikumswoche.de/kreis-unna.

Die Vorteile auf einen Blick:

-          Für Jugendliche: Viele Einblicke erhalten in unterschiedliche Unternehmen und Berufe, komplett ohne Lebenslauf und ohne Zeugnisse

-          Für Betriebe: Eine unkomplizierte Plattform, um motivierte Nachwuchskräfte direkt am Arbeitsplatz kennenzulernen

-          Verbindlichkeit: Dank technischer Optimierungen werden Planung und Durchführung für Betriebe noch effizienter.

Ein starkes Bündnis gegen den Fachkräftemangel

Hinter der Aktion steht ein breites Netzwerk. Die Landesregierung arbeitet eng mit den Partnern des “Ausbildungskonsens NRW” sowie der Landesinitiative “Kein Abschluss ohne Anschluss” (KAoA) zusammen. Ziel ist es, den Übergang von der Schule in den Beruf fließender zu gestalten und jungen Menschen frühzeitig Perspektiven in ihrer eigenen Region aufzuzeigen.

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Autor

Land NRW

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