Wirtschaft:

Im Kreis Unna erhöhte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 53 auf 16.509. Im Vergleich zu Februar 2024 stieg die Arbeitslosigkeit um 410 (+2,5 Prozent). Die Arbeitslosenquote verblieb mit 7,6 Prozent auf dem Vormonatsniveau.

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Grafik: Arbeitsmarktbericht
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Kreis Unna

„Im Februar hat sich der Zuwachs an arbeitslosen Menschen im Kreis Unna zwar fortgesetzt, jedoch auf deutlich geringerem Niveau als in den Vormonaten. Gleichzeitig sind erste Lichtblicke erkennbar, die eine Stabilisierung vermuten lassen“, fasst Agenturleiter Thomas Helm die Entwicklung des letzten Monats zusammen. Darunter sei insbesondere die Tendenz zu mehr offenen Stellen zu verstehen. Sowohl Stellenzugang als auch Stellenbestand hätten zum Teil deutlich zugelegt, so Helm. Daher hätten knapp 260 Männer und Frauen mehr als im Januar ihre Arbeitslosigkeit zugunsten einer neuen Beschäftigung beenden können. Außerdem gebe eine genauere Betrachtung der Personengruppen weiteren Grund zu vorsichtigem Optimismus: „Mehr als jeder vierte neue Arbeitslose kam im Februar aus der Altersgruppe der jungen Menschen. Hierbei wissen wir, dass es sich zumeist nur um eine Übergangsarbeitslosigkeit nach Beendigung einer Ausbildung handelt und diese nicht von langer Dauer ist. Unter älteren, langzeitarbeitslosen und ausländischen Menschen hat sich die Arbeitslosigkeit sogar erfreulicherweise leicht reduziert.“

Kurzarbeit

Im Februar wurden im Kreis Unna sieben Anzeigen auf Kurzarbeit für 170 potenziell betroffene Mitarbeiter verzeichnet.

Zu- und Abgänge auf dem ersten Arbeitsmarkt

Im Berichtsmonat meldeten sich 1.015 Personen aus Erwerbstätigkeit neu oder erneut arbeitslos. Im Vergleich zum Vormonat waren das 165 Personen (-14,0 Prozent) weniger. Im Vergleich zu Februar 2024 waren es 63 Personen weniger (-5,8 Prozent). Gleichzeitig beendeten im Berichtsmonat 829 Personen ihre Arbeitslosigkeit zu Gunsten einer Erwerbstätigkeit und damit 259 mehr als im Vormonat (+45,4 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr nahmen 126 Personen (+17,9 Prozent) mehr eine neue Erwerbstätigkeit auf.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises

In vier der zehn Kommunen des Kreises Unna konnte Arbeitslosigkeit im Februar abgebaut werden. Am stärksten fiel der Rückgang in Schwerte (-2,3 Prozent bzw. 40 auf 1.666) aus. Danach folgten Bönen (-1,5 Prozent bzw. 11 auf 731), Lünen (-1,0 Prozent bzw. 51 auf 4.953) und Selm (- 0,5 Prozent bzw. vier auf 884). In den restlichen Kommunen stieg die Arbeitslosigkeit hingegen an. Am geringsten in Unna (+0,8 Prozent bzw. 16 auf 2.099), gefolgt von Fröndenberg (+1,0 Prozent bzw. sechs auf 637), Werne (+1,4 Prozent bzw. 12 auf 846), Holzwickede (+2,3 Prozent bzw. 11 auf 491), Bergkamen (+2,4 Prozent bzw. 56 auf 2.390) und schließlich am deutlichsten in Kamen (+3,3 Prozent bzw. 58 auf 1.812).

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Agentur für Arbeit

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