Am Mittwoch, 15. April, lädt der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) gemeinsam mit dem Veterinäramt Kreis Unna und dem Veterinäramt Kreis Soest um 19 Uhr zu einer digitalen Informationsveranstaltung zum Thema „Schweine können auch in ASP-Zeiten ohne Einschränkungen vermarktet werden! – Aber wie?“ ein.
Die Videokonferenz richtet sich an Schweinehalterinnen und Schweinehalter, die sich über aktuelle Rahmenbedingungen, Vermarktungswege und praktische Erfahrungen im Umgang mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) informieren möchten.
Nach der Begrüßung geben Dr. Martina Poppe, Leitende Kreisveterinärdirektorin des Kreises Soest, und Dr. Tobias Kirschner, Kreisveterinärdirektor für Unna und Hamm, einen Überblick über den aktuellen Stand der ASP, den sogenannten Compliant-Status sowie Möglichkeiten der Früherkennung. Ergänzt wird dieser fachliche Teil durch einen Erfahrungsbericht des Landwirts Martin Wiese‑Wagner aus Eslohe, der aus der Praxis eines betroffenen Betriebes berichtet.
Im Anschluss widmet sich die Veranstaltung der Frage, wie die Vermarktung von Schweinen aus ASP‑Restriktionszonen konkret gelingen kann. Dr. Anne Hiller, Leiterin des Konzernqualitätsmanagements und des Veterinärwesens bei Westfleisch SCE, erläutert die Perspektive des Schlachtunternehmens. Ergänzend stellt Manuela König‑Lehmkuhl, Veredlungsreferentin des WLV Münster, die Sicht der ASP‑Arbeitsgruppe vor.
Zum Abschluss werden die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst, bevor die Veranstaltung mit einem kurzen Resümee endet. Die Teilnahme ist über den Einwahllink www.wlv.de/asp-so möglich.
Die Informationsveranstaltung findet in enger Abstimmung mit den Veterinärämtern der Kreise Paderborn, Höxter, Hochsauerland sowie Minden‑Lübbecke statt.