Wirtschaft:

Im Kreis Unna verringerte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat minimal um 13 auf 15.691. Im Vergleich zu Dezember 2024 stieg die Arbeitslosigkeit um 116 (+0,7 Prozent). Die Arbeitslosenquote verblieb bei 7,2 Prozent und lag damit exakt auf dem Niveau von Dezember 2024.

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Arbeitsmarkt_Dezember

Im Dezember hat sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Unna erwartungsgemäß entwickelt. Die stabile Wetterlage sowie das Weihnachtsgeschäft sorgten dafür, dass sich Arbeitslosigkeit noch einmal minimal reduzieren konnte. Und abermals profitierten insbesondere Menschen in der Grundsicherung von neuen Beschäftigungschancen“, fasst Agenturchefin Sandra Pawlas die aktuelle Situation zusammen. Saisonal eher untypisch, dafür umso erfreulicher, sei der starke Zuwachs an neuen Stellen: „Während es normalerweise zum Jahresende eher zurückhaltend bei Stellenmeldungen zugeht und viele Betriebe zunächst abwarten, bis neue Personalentscheidungen gefällt werden, hat es im Dezember eine starke Nachfrage nach neuen Arbeitskräften insbesondere im Dienstleistungssektor sowie im Handel gegeben. Nun bleibt abzuwarten, ob sich diese verstetigt.“

Für die kommenden Wintermonate rechnet Sandra Pawlas mit einem saisontypischen Anstieg an Arbeitslosen

Kurzarbeit

Im Dezember wurden im Kreis Unna 18 Anzeigen auf Kurzarbeit für 518 potenziell betroffene Mitarbeiter verzeichnet.

Zu- und Abgänge auf dem ersten Arbeitsmarkt

Im Berichtsmonat meldeten sich 948 Personen aus Erwerbstätigkeit neu oder erneut arbeitslos. Im Vergleich zum Vormonat waren das 11 Personen (+1,2 Prozent) mehr. Im Vergleich zu Dezember 2024 waren es 12 Personen mehr (+1,3 Prozent). Gleichzeitig beendeten im Berichtsmonat 692 Personen ihre Arbeitslosigkeit zu Gunsten einer Erwerbstätigkeit und damit 177 weniger als im Vormonat (-20,4 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr nahmen 70 Personen mehr (+11,3 Prozent) eine neue Erwerbstätigkeit auf.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises

Vier Kommunen im Kreis Unna konnten im vergangenen Monat Arbeitslosigkeit abbauen. Am deutlichsten fiel der Rückgang in Unna aus (-1,2 Prozent bzw. 25 auf 2.056). Danach folgten Lünen (-0,7 Prozent bzw. 31 auf 4.513), Bergkamen (-0,3 Prozent bzw. sechs auf 2.175) und Schwerte (- 0,1 Prozent bzw. zwei auf 1.732). In Kamen stagnierte die Arbeitslosigkeit bei 1.760 Personen. Die restlichen Kommunen verzeichneten einen Anstieg an arbeitslosen Menschen. Am geringsten fiel dieser in Fröndenberg aus (+1,0 Prozent bzw. sechs auf 595), danach folgten Werne (+1,0 Prozent bzw. acht auf 815), Bönen (+1,2 Prozent bzw. acht auf 699), Selm (+1,6 Prozent bzw. 13 auf 842) und Holzwickede (+3,3 Prozent bzw. 16 auf 504).

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Autor

Agentur für Arbeit

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