Am Dienstag, 15. April, fand die diesjährige Gesundheitskonferenz des Kreises Unna auf Haus Opherdicke statt. Die Veranstaltung wurde von zahlreichen Fachleuten aus dem Gesundheitswesen besucht.
Im Mittelpunkt der Konferenz standen mehrere Themen. Ein Fokus lag auf der Stärkung der hausärztlichen und fachärztlichen Versorgung im Kreis Unna. Vorgestellt wurden unter anderem das Medizinstipendium des Kreises Unna sowie die Ergebnisse einer Befragung der Ärzteschaft. Zudem wurden Möglichkeiten der Niederlassungsförderung und der Kooperation zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe und den Kommunen thematisiert. Dazu erfolgte eine Abstimmung über das weitere Vorgehen beim Stipendium und zukünftige Fördermöglichkeiten.
Max Rolke Kreis Unna
Ein weiterer Programmpunkt war das Krisenmanagement des Fachbereichs Gesundheit. Darüber hinaus wurden Absprachen zum Vorgehen bei Stellungnahmen zur Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen getroffen. Zudem wurde aus der Unterarbeitsgruppe der Kommunalen Gesundheitskonferenz „Menschen mit Behinderung im Krankenhaus“ berichtet. Ein weiteres Thema waren Umfrageergebnisse zur Arzneimittelversorgung zu Randzeiten sowie zum Entlassmanagement in Alten- und Pflegeheimen.
Max Rolke Kreis Unna
„Die Gesundheitskonferenz fand jetzt nach der Corona-Pause zum dritten Mal statt. Es ist eine tolle Veranstaltung, bei der es um Vernetzung und Austausch geht mit dem Ziel, die Gesundheitsversorgung im Kreis Unna weiter zu verbessern“, so Gesundheitsdezernent Sven Brüggenhorst.