Die Beauftragte der NRW-Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten, Claudia Middendorf, hat am Mittwoch, 22. Oktober den Kreis Unna erneut besucht und sich zum zweiten Mal mit den PSAG-Gruppen ausgetauscht. Der stellvertrende Landrat Martin Wiggermann begrüßte sie auf Haus Opherdicke.
Eingeladen zum Austausch mit den PSAG-Gruppen hat die Kreis-Inklusionsbeauftragte Jennifer Schmandt. PSAG meint dabei die Psycho Sozialen Arbeitsgemeinschaften im Kreis Unna. Schon in den 80er Jahren sind sie gegründet worden. Seitdem setzen sie sich für die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Versorgungsangebote, die Vernetzung der Akteure und den Fachaustausch ein.
Die Gruppen konnten nun zum zweiten Mal die Gelegenheit nutzen, ihre Anliegen an die hochrangige Landesvertreterin zu stellen. Themen des Austausches waren unter anderem die Schnittstellenproblematik zwischen der Eingliederungshilfe und der Pflege, aber auch schulische Themen und das Potential von Menschen mit Behinderungen im Hinblick auf den Fachkräftemangel wurden behandelt.
Middendorf unterstrich ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit: „Auch das zweite Treffen hat erneut wichtige Impulse geliefert, die Hinweise sind für meine Arbeit sehr hilfreich. Ich nehme die Themen mit und möchte den Austausch fortsetzen.“