Mobilität:

Mit der feierlichen Eröffnung der Mobilstation am Bahnhof in Kamen ist am Donnerstag, 21. Mai, ein kreisweites Projekt zur Förderung nachhaltiger Mobilität offiziell abgeschlossen worden. Gemeinsam mit zahlreichen Projektpartnern hat der Kreis Unna in allen zehn Städten und Gemeinden Mobilstationen geplant. 

Bild vergrößern: 05-21-Eöffnung-Mobilstation-(2)-Foto-Max-Rolke---Kreis-Unna
Eröffnen die Mobilstation in Kamen (von rechts nach links): NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer, Landrat Mario Löhr. Bürgermeisterin Elke Kappen, VKU-Geschäftsführer Mike-Sebastian Janke, NWL-Chefin Christiane Auffermann, Bönens Bürgermeister Nils Böckmann, Bürgermeister Holzwickede Till Knoche.
© © Copyright
Max Rolke Kreis Unna

Zur Eröffnung begrüßten der Kreis Unna und die Stadt Kamen zahlreiche Projektpartner, aus der Verwaltung und der Mobilitätsbranche. Auch nahm NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer an der Veranstaltung teil. Das Projekt ist vom Land NRW zum großen Teil gefördert worden: Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 150.000 Euro. Der Anteil des Kreises liegt bei rund 30.000 Euro. 

„Mobilstationen sind wichtige Verknüpfungspunkte verschiedener Mobilitätsangebote“, so Landrat Mario Löhr. „Ziel ist es, insbesondere nachhaltige Verkehrsmittel sichtbarer zu machen und den Umstieg zwischen Bus, Bahn, Fahrrad und weiteren Angeboten zu erleichtern.“ Die Mobilstationen im Kreis Unna setzen dabei auf ein landesweit einheitliches mobil.nrw-Design mit hohem Wiedererkennungswert. Am Bahnhofsumfeld in Kamen entstand so ein modernes Orientierungssystem, das Nutzerinnen und Nutzer gezielt zu den vorhandenen Mobilitätsangeboten leitet.

„Die Mobilstation hier in Kamen macht sichtbar, was Verkehrswende konkret bedeutet“, so Kamens Bürgermeisterin Elke Kappen. „Sie ist ein wichtiger Baustein, ein Angebot für unsere Bürgerinnen und Bürger, auf klimafreundliche Verkehrsmittel umzusteigen und das Auto vielleicht das ein oder andere Mal stehen zu lassen.“

Im Mittelpunkt des Projekts stand die enge interkommunale Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Unna und seinen Städten und Gemeinden. Unterstützt wurde die Umsetzung zudem von der VKU sowie dem Zukunftsnetz Mobilität NRW. Während der Kreis Unna die Gesamtsteuerung des Projekts übernahm, Fördermittel beantragte und die Ausschreibung sowie Vergabe koordinierte, waren die Kommunen eng in die inhaltliche Planung eingebunden. Sie entschieden unter anderem über die finalen Standorte und Inhalte der einzelnen Elemente. Die anderen Standorte des Projektes sind neben dem Bahnhof Kamen:

  • Bergkamen An der Bumannsburg (Bushaltestelle in Rünthe)
  • Bönen Bahnhof
  • Fröndenberg/Ruhr Bahnhof
  • Holzwickede Bahnhof
  • Lünen Hauptbahnhof
  • Schwerte Bahnhof
  • Selm Beifang Bahnhof
  • Unna Bahnhof
  • Werne Stadthaus (Bushaltestelle)

Dort sind die Stationen teilweise schon errichtet oder werden jetzt sukzessive aufgebaut.

Seite teilen

Autor

Max Rolke - Kreis Unna

Das könnte Sie auch interessieren