Sicherheit:

Nachdem der Kreis Unna in der vergangenen Woche die Verträge mit der im Insolvenzverfahren befindlichen Reinoldus Rettungsdienst gGmbH kurzfristig außerordentlich gekündigt hatte, fand am Montag, 30. März, ein Gespräch zwischen Vertretern der Reinoldus Rettungsdienst gGmbH und dem zuständigen Dezernenten Holger Gutzeit sowie Tobias Tyszak, Sachgebietsleiter Verwaltung und Rettungsdienst Kreis Unna, statt. 

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Anwesend waren zwei Vertreter der Komba‑Gewerkschaft, ein Vertreter der Jugend- und Auszubildendenvertretung sowie zwei Betriebsräte. Das Gespräch verlief in einer guten und sachlichen Atmosphäre.

In dem Gespräch wurde von Seiten des Kreises Unna noch einmal deutlich gemacht, dass die wiederholten Abmeldungen im Krankentransport und die damit verbundenen Risiken für die Notfallrettung nicht hinnehmbar waren und die außerordentliche Kündigung das Mittel, um Störungen im Rettungsdienst auszuschließen.

Die Kreisverwaltung begleitet diesen Prozess eng, um die Versorgungssicherheit jederzeit zu gewährleisten. Zwischen den Vertretern des Kreises Unna und den Arbeitnehmervertretern der Reinoldus Rettungsdienst gGmbH besteht Konsens darüber, dass die Berufsgruppe der Rettungsfachkräfte sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat. 

Besonderes Augenmerk galt den neun Auszubildenden der Reinoldus Rettungsdienst gGmbH. Sie werden bereits in der kommenden Woche zu einem persönlichen Gespräch mit dem zuständigen Dezernenten Holger Gutzeit eingeladen. Gutzeit sicherte zu, den Azubis eine verlässliche Perspektive zu bieten, damit sie ihre Ausbildung ohne Unterbrechung fortsetzen und erfolgreich abschließen können. Darüber hinaus hat Holger Gutzeit bereits Kontakt zum Leiter der zuständigen Rettungsdienstschule aufgenommen.

Dezernent Holger Gutzeit betonte: „Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger steht für uns an erster Stelle. Die heutige Gesprächsrunde war konstruktiv und offen. An der Notwendigkeit, die rettungsdienstliche Versorgung durch verlässliche Partner sicherzustellen, ändert das jedoch nichts.“

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