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Im Kreis Unna gab es im August 17.089 arbeitslose Menschen und damit 350 mehr als im Vormonat. Im Vergleich zu August 2025 stieg die Arbeitslosigkeit um 408 Personen (+2,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote erhöhte sich auf 7,9 Prozent und lag damit um 0,2 Punkte über Vormonats- sowie Vorjahresniveau. 

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Kreis Unna

„Im August hat die Zahl arbeitsloser Menschen um 350 noch einmal spürbar zugenommen, gleichzeitig gingen neue Stellenmeldungen weiter zurück – der Arbeitsmarkt im Kreis Unna hat damit voraussichtlich seinen Sommertiefpunkt erreicht“, fasst Agenturchefin Sandra Pawlas die derzeitige Lage zusammen. Diese Entwicklung treffe insbesondere junge Menschen unter 25 sowie Menschen ohne deutschen Pass. „Gleichwohl stimmen mich die derzeit noch über 600 freien Ausbildungsstellen hoffnungsfroh, dass sich in den nächsten Wochen viele junge Menschen für eine Ausbildung entscheiden und damit die Statistik kurzfristig wieder verlassen.“

Sandra Pawlas rechnet mit einer grundsätzlichen Arbeitsmarktbelebung im Herbst.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises

In zwei Kommunen im Kreis Unna sank die Arbeitslosigkeit im August. Am deutlichsten fiel der Rückgang in Selm aus (-1,6 Prozent bzw. 15 auf 915), danach folgte Schwerte (-0,6 Prozent bzw. 12 auf 1.835). In den übrigen Kommunen stieg die Arbeitslosigkeit an. Am geringsten in Lünen (+1,1 Prozent bzw. 54 auf 4.910), gefolgt von Werne (+1,6 Prozent bzw. 14 auf 890), Bönen (+2,5 Prozent bzw. 18 auf 747), Fröndenberg (+3,0 Prozent bzw. 19 auf 654), Unna (+3,0 Prozent bzw. 63 auf 2.185), Kamen (+3,3 Prozent bzw. 62 auf 1.945), Holzwickede (+5,0 bzw. 26 auf 545) und schließlich am deutlichsten in Bergkamen (+5,2 Prozent bzw. 121 auf 2.463).

Arbeitskräftenachfrage

Der Bestand an Arbeitsstellen nahm im August um 244 (-9,7 Prozent) auf 2.260 ab. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren es 170 weniger (-7,0 Prozent). Arbeitgeber meldeten im Berichtsmonat 474 neue Arbeitsstellen und damit 153 weniger als im Juli (-24,4 Prozent), jedoch 25 mehr als im August 2025 (+5,6 Prozent). Zwei Drittel aller neuen Stellen bezogen sich auf freiberufliche Dienstleistungen (z.B. Rechts- und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Architektur- und Ingenieurbüros, Veterinärwesen), sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (z.B. Vermietung von beweglichen Sachen, Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften, Reisebüros, Wach- und Sicherheitsdienste, Garten- und Landschaftsbau), das Gesundheits- und Sozialwesen sowie das Verarbeitende Gewerbe.

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Autor

Agentur für Arbeit

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