Im Kreis Unna verringerte sich die Anzahl der arbeitslos gemeldeten Menschen im Vergleich zum Vormonat um zwei auf 16.413. Im Vergleich zu Februar 2025 sank die Arbeitslosigkeit um 96 (-0,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote verblieb bei 7,6 Prozent und lag damit exakt auf dem Niveau von Februar 2025.
„Der kurze saisontypische Einbruch auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Unna konnte im Februar weitgehend abgefangen werden, was sich an stabilen Arbeitslosenzahlen sowie einem Anstieg an neuen Stellen erkennen lässt“, fasst Agenturchefin Sandra Pawlas die Trends des letzten Monats zusammen. Dass die Arbeitslosigkeit unter jungen Menschen noch einmal gestiegen ist, sei für die Arbeitsmarktexpertin keine Überraschung: „Nach der Beendigung von Ausbildungsverhältnissen tritt oft eine kurze Übergangsarbeitslosigkeit ein. Diese dauert meist nur wenige Wochen an, da junge Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor gefragt sind.“
Arbeitskräftenachfrage
Der Bestand an Arbeitsstellen nahm im Februar um 39 (+1,6 Prozent) zu auf 2.414. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren es jedoch 56 weniger (-2,3 Prozent). Arbeitgeber meldeten im Berichtsmonat 489 neue Arbeitsstellen und damit 64 mehr als im Januar und 22 mehr als im Februar 2025 (+4,7 Prozent). Sechs von zehn neuen Stellen bezogen sich auf sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (z.B. Vermietung von beweglichen Sachen, Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften, Reisebüros, Wach- und Sicherheitsdienste, Garten- und Landschaftsbau), freiberufliche Dienstleistungen (z.B. Rechts- und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Architektur- und Ingenieurbüros, Veterinärwesen), das verarbeitende Gewerbe sowie den Handel.
Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In vier Kommunen im Kreis Unna sank die Arbeitslosigkeit im Februar. Am deutlichsten fiel der Rückgang in Bönen aus (-2,3 Prozent bzw. 17 auf 707). Danach folgten Lünen (-1,7 Prozent bzw. 80 auf 4.650), Selm (-1,1 Prozent bzw. 10 auf 887) und Unna (-0,1 Prozent bzw. zwei auf 2.136). In Fröndenberg verblieb die Arbeitslosigkeit auf Vormonatsniveau (623). Die restlichen Kommunen bauten Arbeitslosigkeit auf. Am niedrigsten fiel der Anstieg in Bergkamen aus (+0,6 Prozent bzw. 13 auf 2.308), gefolgt von Holzwickede (+0,8 Prozent bzw. vier auf 524), Schwerte (+1,0 Prozent bzw. 19 auf 1.843), Werne (+1,0 Prozent bzw. acht auf 840) und Kamen (+3,4 Prozent bzw. 63 auf 1.895).
- Arbeitsmarktreport (pdf)