Anerkennung und Dank aus dem Innenministerium für die Leistung von Mitarbeitern der Kreisverwaltung erreicht die Personalabteilung selten. Genau das passierte aber. Grund genug für Kreisdirektor, Personalrat und Personalchefin, die Mitarbeiterin zum Gespräch einzuladen und zu beglückwünschen.
Max Rolke Kreis Unna
Paula Ellert hat ihr duales Studium zur Kreisinspektoranwärterin (Bachelor of Laws) von 2021 bis 2024 in der Kreisverwaltung absolviert. Das Studium stellt die Absolventen so auf, dass sie in allen Bereichen der Verwaltung eingesetzt werden können. Es umfasst viele praktische aber auch theoretische Teile. Dazu gehört das Studium an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW in Dortmund in der Fachrichtung Kommunaler Verwaltungsdienst sowie das Verfassen einer Bachelorarbeit.
Paula Ellert untersuchte im Rahmen ihrer Bachelorarbeit Beurteilungsergebnisse der Regelbeurteilung 2023 der Kreispolizeibehörde Unna mit Blick auf generationsbedingte Tendenzen in diesen Beurteilungen – ein wichtiges, hochsensibles Thema, dass das Interesse des Innenministeriums weckte. Dieses lud kurzerhand im Februar 2026 zu einer NRW-Dienstbesprechung der Gleichstellungsbeauftragten der Polizeibehörden ein, um ihr Thema vorzustellen. Eine einmalige Gelegenheit, denn die Bachelor-Arbeit ist aufgrund sensibler Daten nicht öffentlich zugänglich.
„Mit ihrem fachlich fundierten und anschaulich präsentierten Vortrag hat Frau Ellert die Dienstbesprechung in besonderer Weise bereichert und dazu beigetragen, neue Perspektiven aufzuzeigen,“ schreibt das Innenministerium im April und dankt für den „außerordentlich wertvollen Beitrag“. Kreisdirektor Philipp Reckermann lud die erfolgreiche Studentin, die für ihre Bachelorarbeit die Note 1,0 bekam, zum Austausch darüber ein und beglückwünschte zu dieser Leistung.
Paula Ellert ist nach dem Studium 2024 in die Dienste Kreisverwaltung übernommen worden und arbeitet heute im Dezernat V im Bereich Ausländerrecht.