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Heike Bartmann-Scherding wurde zur neuen Vorsitzenden des Kreisverbandes Unna im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. bestellt. Sie übernimmt die Aufgabe von Martin Wiggermann und führt damit die Tradition fort, dass dieses wichtige Ehrenamt durch die stellvertretenden Landräte des Kreises bekleidet wird. 

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Heike Bartmann-Scherding hat den Vorsitz des Kreisverbandes Unna im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. von Martin Wiggermann (l.) übernommen. Landrat Mario Löhr (r.) gratuliert zur neuen Aufgabe.
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Max Rolke Kreis Unna

„Gerade an einem Tag wie heute wird uns bewusst, dass Frieden kein dauerhafter Zustand, sondern eine tägliche Aufgabe ist“, betont die neue Kreisvorsitzende Heike Bartmann-Scherding. „Die Gräber der Weltkriege sind nicht nur Orte der Trauer, sondern Mahnmale gegen das Vergessen. Es ist mir ein besonderes Anliegen, diese Botschaft auch an die jüngeren Generationen im Kreis Unna weiterzugeben.“

Staatliche Unterstützung für humanitäre Aufgaben

Auf Initiative von Landrat Mario Löhr wird der Kreis Unna sein Engagement für den Volksbund nachhaltig festigen. Damit wird sichergestellt, dass die satzungsgemäßen Aufgaben des Vereins – insbesondere die Gedenkarbeit rund um den Volkstrauertag und die Betreuung der Kriegsgräberstätten im Kreisgebiet – in angemessener Form fortgeführt werden können.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. betreut weltweit 830 Kriegsgräberstätten in 45 Ländern und erhält diese als Orte des Gedenkens und der Mahnung. Mit jährlich rund 30 internationalen Jugendprojekten leistet der Volksbund darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Verständigung und Friedensbildung über Ländergrenzen hinweg.

Die offizielle Bekanntgabe der neuen Personalie erfolgte am 7. Mai im Rahmen der Bezirksmitgliederversammlung in Siegen.

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Autor

Leonie Joost - Kreis Unna

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