An der kreiseigenen Karl-Brauckmann-Schule ist am Mittwoch, 15. Juli, das Richtfest gefeiert worden. Der Baufortschritt ist jetzt unverkennbar: Ein imposanter Anbau aus Holzmodulbauweise ist entstanden. Schulleiter Sebastian Alber hat darin bei der Gelegenheit eine Zeitkapsel versenkt.
Max Rolke Kreis Unna
„Wir haben in der Zeitkapsel eine Urkunde verschlossen, auf der steht, dass unsere Förderschule mehr ist als Beton und Holz – sie ist ein Raum für Förderung und Vielfalt“, so Schulleiter Alber. Dass hier etwas Besonderes entsteht, ist jetzt auch bereits von außen gut sichtbar: Der neue Eingangsbereich ist hergestellt und an das Bestandsgebäude angebaut. Es soll ein offener, lichtdurchfluteter Raum entstehen. Auch die Klassenräume werden an die besonderen Lernbedingungen für die Förderschülerinnen und -schüler angepasst.
„Wir investieren hier 25 Millionen Euro, nicht nur in ein Gebäude, sondern vielmehr auch in die Zukunft der Kinder“, so Schuldezernent Sven Brüggenhorst. „Bis Ende 2028 soll alles fertig sein und dann haben wir hier eine Umgebung für Kinder und Jugendliche geschaffen, in der sie bestmöglich gefördert werden können.“ Es entsteht auch ein „grünes Klassenzimmer“, eine neue Schwimmhalle, es wird eine Mehrzweckhalle geben und eine neue Mensa.
Technisch wird das Gebäude auf dem neusten Stand sein. „Es wird eine Photovoltaikanlage gebaut, es gibt eine Geothermieanlage und Wärmepumpen mit Fußbodenheizung“, so Corinna Stork, Sachgebietsleiterin Hochbaumaßnahmen. „Wir schaffen es damit, ein nahezu klimaneutrales Gebäude herzustellen.“ Und das Beste an der neuen Technik ist: Im Sommer kann die Anlage genutzt werden, um das Gebäude zu kühlen.
Alle Zeichen stehen also auf „zukunftssicher“ für das Gebäude an der Karl-Brauckmann-Straße in Holzwickede. Allerdings brauchen Eltern und Kinder noch ein wenig Geduld: Ende 2028 ist die Fertigstellung geplant, bis dahin findet der Unterricht in Containern und dem Bestandsgebäude statt.