Integration:

Am 3. Februar fand im SportCentrum Kaiserau in Kamen ein ganztägiger Workshop für Integrationsbeauftragte und Integrationsmanager aus dem Kreis Unna statt. Durchgeführt wurde die Veranstaltung vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Unna. Ziel des Workshops war es, das berufliche Selbstverständnis der Teilnehmenden zu klären und eine gemeinsame Grundlage für die zukünftige Integrationsarbeit zu schaffen.


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Foto: Kreis Unna

Geleitet wurde der Workshop von René Märtin vom Deutschen Empowerment Institut aus Osnabrück. Mit seiner langjährigen Erfahrung in Organisationsentwicklung und Empowerment begleitete er die Teilnehmenden durch einen intensiven Arbeitsprozess. Vertreten waren Integrationsbeauftragte und Mitarbeitende vergleichbarer Stellen aus den Städten Lünen, Bergkamen, Kamen, Schwerte, Selm, Werne, Fröndenberg, den Gemeinden Bönen und Holzwickede sowie die Sachgebietsleiterin des Kommunalen Integrationszentrums Frau Șaziye Altundal-Köse.

Die Integrationsbeauftragten setzen sich für Teilhabe, Chancengerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt in einer vielfältigen Gesellschaft ein und gestalten Integrationsarbeit auf kommunaler Ebene aktiv mit. Dabei fördern sie die Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und unterstützen die Kommunen durch vernetztes, wirksames Handeln.

„Der Workshop hat gezeigt, wie wichtig eine gemeinsame Haltung und ein klares Selbstverständnis für eine wirksame Integrationsarbeit sind“, erklärte Dilek Yildiz, Mitarbeiterin des Kommunalen Integrationszentrums und Ansprechpartnerin für die Integrationsbeauftragten im Kreis Unna.

Mit einem gestärkten Selbstverständnis und klaren Rollenbildern gehen die Integrationsbeauftragten im Kreis Unna motiviert in ihre weitere Arbeit – mit dem gemeinsamen Ziel, Integration aktiv zu gestalten und das Miteinander vor Ort nachhaltig zu stärken.

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Autor

Lea Malzer - Kreis Unna

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