Gesundheit:

Seit dem 13. Februar 2026 führt der Fachbereich Bevölkerungsschutz des Kreises Unna eigenständig die sogenannte Rezertifizierung für alle im Kreisgebiet tätigen Notfallsanitäter und Rettungsassistenten durch. Ziel ist es, die hohe Qualität der präklinischen Notfallversorgung nachhaltig zu sichern und weiter auszubauen.

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Anna Teering, Mitarbeiterin im Sachgebiet Rettungsdienst, simuliert eine verletzte Person während Michael Wortmann, ausgebildeter Notfallsanitäter bei der Feuerwehr der Kreisstadt Unna, der die Rezertifizierung mitmacht, die Versorgung sichert.
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Tobias Tyszak Kreis Unna

Im Rahmen realitätsnaher Einsatzszenarien werden die Teilnehmenden unter dem Vorsitz des Ärztlichen Leiters Rettungsdienst, Dr. med. Erik Lipke, geprüft. Die Prüfungskommission setzt sich darüber hinaus aus erfahrenen Praxisanleitenden aus den Rettungswachenbereichen Werne, Kamen, Schwerte, Lünen und Unna zusammen.

Am ersten Prüfungstag, am Freitag, 13. Februar, hat Lisa Böhm vom Deutschen Roten Kreuz aus Lünen die Kommission unterstützt. Die Rezertifizierung fand im modern ausgestatteten Simulationszentrum in Kamen statt. „Wir arbeiten im Fachbereich gern eng zusammen mit den verschiedenen Rettungswachenbereichen“, so Sachgebietsleiter Rettungsdienst Tobias Tyszak. „Teamarbeit und der Austausch sind für reibungslose Abläufe im Alltag unerlässlich.“

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Lisa Böhm (links) vom DRK unterstützt das Team um den Vorsitzenden Dr. med. Erik Lipke (rechts).
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Tobias Tyszak Kreis Unna

Für das Jahr 2026 rechnet der Fachbereich Bevölkerungsschutz, zu dem das Sachgebiet Rettungsdienst gehört, mit insgesamt rund 400 Einzelprüfungen. Geübt werden dabei auch komplexe Einsatzlagen. Praxisnah werden diese simuliert, um so Handlungssicherheit auch in herausfordernden Situationen gewährleisten zu können. „Regelmäßige Rezertifizierungen sind wichtig für die Qualitätssicherung und die kontinuierliche Fortentwicklung der rettungsdienstlichen Kompetenzen“, so Tyszak.

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Autor

Max Rolke - Kreis Unna

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