Natur:

Was für das Auto das Nummernschild, ist für das Pferd das Reitkennzeichen: Wer in der freien Landschaft reitet, kommt ohne die Plakette nicht aus. Wer sie bestellt hat, bekommt sie zugestellt.

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Wer in der freien Landschaft reitet, benötigt ein Reitkennzeichen.
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Olaf Nowodworski nowofoto.de

Das Kennzeichen muss am Pferd beidseitig und gut sichtbar angebracht sein. Bei der Ausgabe der Kennzeichen sind 25 Euro für Privatpferdehalter und 75 Euro für gewerbliche Reiterhöfe fällig – hinzukommen noch Verwaltungsgebühren und Auslagen.

Sinnvoller Beitrag

Das Geld ist dabei gut angelegt: Die Abgabe wird zweckgebunden insbesondere für die Unterhaltung und Einrichtung von Reitwegen verwendet. Im vergangenen Jahr wurden 1.732 Reitkennzeichen ausgegeben und insgesamt 44.200 Euro eingenommen. Davon wurden 2022 rund 7.336,35 Euro für die Instandhaltung der knapp 22 Kilometer (ausgewiesenen) Reitwege eingesetzt.

Reiter, die eine Einverständniserklärung für mehrere Jahre unterschrieben haben, bekommen das Kennzeichen zugeschickt. Über 1.000 Reitkennzeichen verschickt der Kreis in diesem Jahr automatisch. Diese Reiter müssen sich nur melden, wenn es Änderungen etwa bei der Adresse gibt oder die Pferdehaltung aufgegeben wurde.

Informationen zum Reitkennzeichen, das Antragsformular und eine Reitbroschüre mit Reitwegekarten gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchwort „Reiten“). Fragen beantwortet Nina Tegtmeier vom Fachbereich Mobilität, Natur und Umwelt beim Kreis, Fon 0 23 03 27-20 69 oder per E-Mail an nina.tegtmeier@kreis-unna.de.

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Autor

Leonie Joost - Kreis Unna

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