Lippe | Foto: Hans Blossey

Aktuelles | Jagdwesen

Aktuelles | Jagdwesen

Hier finden Sie aktuelle Angelegenheiten der Jagdbehörde.

  • Aufhebung Schonzeit für Ringeltauben (PDF)
    Die Strecke der Ringeltauben ist von vormals 10.614 Ringeltauben im Jagdjahr 2003/2004 auf nunmehr 5.397 im Jagdjahr 2017/2018 zurück gegangen. Auch die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadensverhütung kommt in ihrem Jahresbericht zur Jagdstrecke zu dem Ergebnis, dass die Ringeltaubenstrecke in Nordrhein-Westfalen auch weiterhin rückläufig ist. Dies ist auf diverse Faktoren zurück zu führen.

    Die Erfahrungswerte der letzten Jahre haben ergeben, dass nicht zwingend eine flächendeckende Schonzeitaufhebung für Ringeltauben im Kreis Unna geboten ist. Vereinzelte Jagdbezirke, bei denen die Voraussetzungen einer Schonzeitaufhebung vorliegen, haben mit Verfügung vom 01.03.2019 eine Schonzeitaufhebung für vereinzelte Kulturen von Amts wegen gewährt bekommen.

    Alle (weiteren) Jagdausübungsberechtigte wie auch betroffene Landwirte haben jedoch gem. § 24 Abs. 2 Landesjagdgesetz NRW grundsätzlich die Möglichkeit einen Antrag auf Schonzeitaufhebung für Ringeltauben für (weitere) gefährdete Kulturarten und Gefährdungszeiträume zu stellen.  Es handelt sich hierbei um eine Einzelfallentscheidung, die nach der Tarifstelle 8.3.4.5 der Verwaltungsgebührenordnung NRW in Höhe von 60,00 € kostenpflichtig ist.
  • Bejagung von Kormoranen (Kormoranverordnung Nordrhein-Westfalen)
    Diese Verordnung dient dem Schutz der natürlich vorkommenden Fischfauna und der Abwendung erheblicher fischereiwirtschaftlicher Schäden durch Kormorane. Zu diesem Zweck dürfen die berechtigten Personen Kormorane in bestimmten Bereichen durch Abschuss töten und die Entstehung neuer Brutkolonien verhindern.
  • Verordnung zum Schutz freilebender Katzen
    Katzenschutz durch Kastration, Kennzeichnung und Registrierung. Die Verordnung zum Schutz freilebender Katzen (gültig ab 01.01.2018) und weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.
  • Antrag auf Aufhebung der Schonzeit für Aaskrähen (PDF)
    Der Antrag auf Aufhebung der Schonzeit für Aaskrähen kann bei der Unteren Jagdbehörde gestellt werden. Hierzu ist zwingend das Formblatt „Antrag auf Aufhebung der Schonzeit für Aaskrähen“ zu verwenden.
    Bevor die Untere Jagdbehörde zu einer Entscheidung kommen kann, sind unter anderem Stellungnahmen vom Kreisjagdberater und der Landwirtschaftskammer durch die Untere Jagdbehörde einzuholen. In den meisten Fällen ist der Bescheid über die Ausnahmegenehmigung nach der Tarifstelle 8.3.4.5 der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung Nordrhein-Westfalen mit 60,00 € gebührenpflichtig.
  • Erlass zur Bekämpfung von Bisam und Nutria (PDF)
    Bisam und Nutrias unterliegen in Nordrhein-Westfalen nicht dem Jagdrecht. Nichtsdestotrotz ist unter Beachtung des Erlasses „Bekämpfung von Bisam und Nutria“ eine Bejagung durch Jagdausübungsberechtigte möglich.
    Dieser Erlass nimmt Bezug auf § 61 Landschaftsgesetz (LG). Durch das (neue) Landesnaturschutzgesetz wurde die Regelung des § 61 ersatzlos gestrichen. § 61 LG ist jedoch durch § 39 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) abgelöst worden. Einer Berichtung des Erlasses "Bekämpfung von Bisam und Nutria" bedarf es daher nicht. Der Erlass ist weiterhin in Kraft.
Kurzlink
https://www.kreis-unna.de/x/mf-9b3007

Auskunft

Nicole Drawe
Fon 0 23 03 / 27-19 32
Fax 0 23 03 / 27-30 32
nicole.drawe@kreis-unna.de

Edzard Semprich
Fon 0 23 03 / 27-18 32
Fax 0 23 03 / 27-30 32
edzard.semprich@kreis-unna.de

Kathrin Brochtrup 
Fon 0 23 03 / 27-20 32
Fax 0 23 03 / 27-30 32 
kathrin.brochtrup@kreis-unna.de

Dietrich Junge
(Kreisjagdberater)
Fax 0 23 03 / 27-30 32
Fon 0 23 04 / 70 615 (privat)