Technologiezentrum Lünen-Brambauer | Foto: Hans Blossey

Hintergrund

Neun Unternehmen und Kreis sind Partner

Als einziger Kreis in Nordrhein-Westfalen nimmt der Kreis Unna am Bundesprogramm „Mehr Frauen in Führungspositionen – Regionale Bündnisse für Chancengleichheit“ teil.

Von Unternehmerseite mit dabei sind neun Firmen – Aurubis in Lünen, GEA Farm Technologies GmbH in Bönen, Thermo-Sensor GmbH in Bönen, das Katharinenhospital in Unna, die GSW Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen, Rhenus Assets & Service GmbH & Co KG in Holzwickede, das Ringhotel Katharinen Hof Unna, die Sparkasse Fröndenberg/Ruhr und die Unnaer Kreis-, Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS).

Gefördert werden die Bündnisse vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Projektträgerin ist die Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF) mit Sitz in Berlin. Bundesweit dabei sind zehn Kommunen und insgesamt 100 Unternehmen.

Politik und Wirtschaft wollen im Kreis die Strukturen für mehr Frauen in Führungspositionen ausbauen. „Ziel ist es, den Frauenanteil in Führungspositionen und damit die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Kreis Unna durch Gründung von Bündnissen zwischen privatwirtschaftlichen und öffentlichen Unternehmen zu verbessern“, erläuterte Landrat Michael Makiolla bei der Auftaktveranstaltung im Sportcentrum Kaiserau. Die neun Unternehmen und der Kreis verpflichteten sich diesem Ziel auch schriftlich – sie unterzeichneten bei der Auftaktveranstaltung eine entsprechende gemeinsame Erklärung.

Während der bis Herbst 2015 laufenden Projektphase profitieren die Unternehmen vom regionalen und überregionalen Erfahrungsaustausch. Die EAF bietet den Firmen eine unternehmensindividuelle Strategieberatung, die von der Analyse der Personalstruktur über ein Benchmarking bis hin zu konkreten Lösungsansätzen im Hinblick auf innovative personalpolitische Konzepte reicht. Darüber hinaus schlug die EAF runde Tische, Unternehmerworkshops und Branchengipfel vor.

Die Unternehmen selbst sind offensichtlich hoch motiviert. Sie schoben das Thema beim offiziellen Start nicht nur verbal an, sondern wollen auch konkret etwas tun. Mit Katja Sträde, Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna (WFG), und Sengül Ersan, der Gleichstellungsbeauftragten beim Kreis, sollen z.B. Möglichkeiten einer zukunftsorientierten Personalpolitik besprochen werden. Vorgesehen ist zudem, Aktionstage wie den Girls Day (25. April 2013) und den Equal-Pay-Day (25. März 2013) für Eventveranstaltungen zu nutzen.

Kurzlink
https://www.kreis-unna.de/x/pm-491e73

Auskunft

Heidi Bierkämper-Braun
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