Kreishaus Unna | Foto: nowofoto

Koordination und Planung

Koordination und Planung

Das Sachgebiet Koordination und Planung ist unter anderem für die konzeptionelle Arbeit zum Thema Gesundheit und für die organisatorische Unterstützung der rund 250 Selbsthilfegruppen zuständig.

Aufgabenschwerpunkte sind Gesundheitsförderung, Gesundheitsplanung, Gesundheitshäuser, Kontakt- und InformationsStelle für Selbsthilfegruppen (K.I.S.S.) sowie die Selbsthilfegruppen.

Gesundheitsförderung und -planung

In der Gesundheitsförderung und -planung werden z.B. die Themenschwerpunkte Gesundheitsberichterstattung, Gesundheitsplanung, Gesundheitskonferenz und das Gesunde-Städte Netzwerk bearbeitet.

Geschichte

Am 5. und 6. Juni 1989 wurde im Frankfurter Römer das Gesunde Städte Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland gegründet. Der Kreis Unna und zehn deutsche Großstädte haben damals ein Bündnis für Gesundheitsförderung als nationale Weiterentwicklung auf das bereits 1986 gegründete europäische „Healthy City“-Projekt gebildet.

Unter der Federführung des damaligen Kreisgesundheitsdezernenten Norbert Lettau wurden bereits im März 1988 auf Haus Opherdicke in Holzwickede wichtige Vorbereitungsarbeiten für die spätere Gründung durchgeführt. Noch heute gilt dieses Treffen von insgesamt 22 bundesweit anerkannten Experten als Keimzelle für die Gründung des Netzwerkes.

Unter Beteiligung des damaligen Amtsarztes Dr. Bernd Retzgen wurde dann anlässlich der Gründungsversammlung in Frankfurt die Gründungsurkunde von elf Kommunen, darunter der Kreis Unna, unterschrieben. In den weiteren Jahren vertrat der damalige Gesundheitsdezernent Rainer Stratmann den Kreis Unna im Sprecherrat. Er prägte die weitere Entwicklung des Gesunde Städte Netzwerkes entscheidend und wurde nach seinem Ausscheiden zum Ehrenmitglied auf Lebenszeit ernannt.

Grundlage für die Arbeit des Gesunde Städte Netzwerkes ist die Ottawa Charta zur Gesundheitsförderung, die im Rahmen der ersten internationalen WHO Konferenz zur Gesundheitsförderung am 21. November 1986 im Kanadischen Ottawa von Delegierten aus 32 Ländern verabschiedet wurde.

Aktionsbündnis für Arbeit vor Ort

Das Gesunde-Städte Netzwerk in Deutschland ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Städten und Kreisen. Es dient vor allem als Aktions- und Lerninstrument, mit dem die Arbeit vor Ort unterstützt werden soll.  Die Mitgliederversammlung des Netzwerkes findet einmal jährlich statt. Darüber hinaus werden weitere Formate wie Gesunde Städte-Symposien und Kompetenzforen angeboten.

Die „Kriterien für die Teilnahme am Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland“ werden als 9-Punkte-Programm bezeichnet. Diese Kriterien sind verbindlich im Sinne einer Selbstverpflichtung der einzelnen Mitgliedskommunen.

Unter anderem schreibt dieses Programm auch die Beteiligung von freien Initiativen und Selbsthilfegruppen bei allen Aktivitäten des Gesunde- Städte Netzwerkes vor. Für den Kreis Unna wird diese Arbeit seit 1994 von einem Vertreter/in des Sprecherrates der  Selbsthilfegruppen im Kreis Unna übernommen.

In der Kreisgesundheitskonferenz sind Akteure des kommunalen Gesundheitswesens vertreten. Dazu gehören insbesondere die Vertreter des ambulanten und stationären Versorgungsbereiches, der Kostenträger und der Politik.

Daneben können Vertreter der Selbsthilfe, der Suchtselbsthilfe, Schulen, Behinderten- und Ausländerbeiräte sowie der Städte und Gemeinden in der Konferenz beteiligt werden. Die Kreisgesundheitskonferenz berät gemeinsam über aktuelle Fragen zur gesundheitlichen Versorgung und Planung und gibt einvernehmliche Handlungsempfehlungen.

Gesundheitsberichterstattung (GBE) ist eine gesetzliche Pflichtaufgabe des Kreises Unna. GBE beschäftigt sich mit speziellen lokalen Gesundheitsproblemen und beschreibt die aktuelle Lage der gesundheitlichen Situation unterschiedlicher Zielgruppen.

Der Kreis Unna veröffentlicht regelmäßig themenspezifische Gesundheitsberichte, die öffentlich einsehbar sind (siehe unten). Auf Grundlage dieser Berichte werden bedarfsgerechte Maßnahmen geplant und politische Entscheidungen wissenschaftlich fundiert.

Ein Teil der Gesundheitsberichterstattung findet z.B. im Rahmen der Anfertigung von Vorlagen für den Ausschuss für Gesundheit und Verbraucherschutz statt.

Physikum bestanden und noch keine Idee, wo die Zukunft hinführt? Vielleicht in den Kreis Unna? Denn wer später als Ärztin oder Arzt im Kreis Unna beruflich durchstarten möchte, kann sich nach dem Physikum um ein Stipendium bewerben: Mit 500 Euro im Monat unterstützt der Kreis Unna angehende Mediziner – eine Perspektive für die Zukunft gibt es gratis oben drauf.

Gesundheitshäuser

Entsprechend seinem Ruf als „gesunder Kreis“ bietet der Kreis den rund 260 Selbsthilfegruppen einen räumlichen und organisatorischen Ankerplatz.

Die Gesundheitshäuser wurden Anfang der 1990er Jahre mit Unterstützung des Landes NRW im Rahmen des Zukunfts-Investitionsprogrammes-Montanregion (ZIM) errichtet. Die Angebote sind niederschwellig, bürgernah und helfen so, die Gesundheitsförderung auf eine noch breitere Basis zu stellen.

Das Gesundheitshaus Lünen und das Gesundheitshaus Unna sind Anlaufstelle für Menschen aus dem Nord- und Mittelkreis. Für den Südkreis steht der Treffpunkt Gesundheit in Schwerte zur Verfügung. Außerdem werden Angebote direkt für und in Kindergärten, Schulen und Betrieben gemacht.

Leitsätze der Arbeit sind

  • So wenig Bürokratie wie möglich
  • Ansprechendes räumliches Ambiente
  • Zentrale und verkehrsgünstige Lage
  • Behindertengerechter Zugang bzw.
  • Behindertenspezifische Ausstattung

Lünen

Gesundheitshaus
Roggenmarkt 18 - 20
44532 Lünen
Lageplan und Wegbeschreibung

Dort hat die K.I.S.S. und der Sozialpsychiatrische Dienst einen Standort.

Schwerte

Treffpunkt Gesundheit
Kleppingstraße 4
58239 Schwerte
Lageplan und Wegbeschreibung

Dort hat auch die K.I.S.S., der Sozialpsychiatrische Dienst sowie der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst einen Standort.

Unna

Gesundheitshaus
Massener Straße 35
59423 Unna
Lageplan und Wegbeschreibung

Dort hat auch die K.I.S.S., der Sozialpsychiatrische Dienst sowie der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst einen Standort.

Sowohl im Gesundheitshaus Unna als auch in Lünen stehen Räume zur Verfügung, die auch von Privatpersonen und Institutionen für Feiern, Tagungen oder Seminare angemietet werden können. Nach Absprache können z.B. Pinnwände, Flipchart, Tageslichtschreiber oder ähnliches zur Verfügung gestellt werden.

Gesundheitshaus Unna

Verfügt über Räume mit einer Größe von / ist je nach Bestuhlung max. ausreichend für
103,6 qm | 60 Personen
42,8 qm | 20 Personen
17,4 qm | 10 Personen
15,8 qm | kann bei Bedarf als Tagungsbüro genutzt werden

Gesundheitshaus Lünen

60,00 qm | 45 Personen
29,52 qm | 25 Personen

Anfragen zur Höhe des Nutzungsentgeltes und zur Raumnutzung können an die genannten Ansprechpartner gerichtet werden.

Kontakt- und InformationsStelle für Selbsthilfegruppen

Die Kontakt- und InformationsStelle für Selbsthilfegruppen, kurz K.I.S.S. unterstützt rund 260 Selbsthilfegruppen im Kreis Unna und berät all diejenigen, die ihre Sache selbst in die Hand nehmen wollen. So hilft die K.I.S.S. bei der Suche nach Selbsthilfegruppen und unterstützt bei der Gründung neuer und bestehender Gruppen.

Kurzlink
https://www.kreis-unna.de/x/uv-bc51a5

Auskunft

Leitung Koordination und Planung
Birgit Kollmann
Fon 0 23 03 / 27-10 54
Fax 0 23 03 / 27-12 99
birgit.kollmann@kreis-unna.de

Gesundheitsförderung und -planung
Thekla Pante
Fon 0 23 03 / 27-27 54
Fax 0 23 03 / 27-12 99
thekla.pante@kreis-unna.de

Ansprechpartner Gesundheitshäuser

Gesundheitshaus Lünen
Melanie Boßert
Fon 0 23 06 / 1 00-6 11
Fax 0 23 06 / 1 00-6 99
melanie.bossert@kreis-unna.de

Gesundheitshaus Unna
Anke Bönnighausen
Fon 0 23 03 / 27-21 29
Fax 0 23 03 / 27-24 99
anke.boennighausen@kreis-unna.de

Treffpunkt Gesundheit Schwerte
Nicole Dirlt
Fon 0 23 04 / 2 40 70 - 11
Fax 0 23 04 / 2 40 70 -23
nicole.dirlt @kreis-unna.de