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Medienübergreifende Umweltüberwachung

Medienübergreifende Umweltüberwachung

Die Richtlinie über Industrieemissionen (Richtlinie 2010/75/EU, englisch Industrial Emissions Directive, kurz IED genannt) bildet die Grundlage für die Genehmigung und Überwachung besonders umweltrelevanter Industrieanlagen in der Europäischen Union.

Inzwischen wurden die Anforderungen der IED-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt, z.B. durch Änderungen im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) oder im Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG).

Für den Kreis Unna bedeutet dies unter anderem, dass ein Überwachungsplan mit Überwachungsprogramm auf Grundlage des § 52 a BImSchG für alle IED-Anlagen zu erstellen ist. Des Weiteren sollen gemäß Überwachungserlass des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW (MKULNV NRW) vom 03.01.2011 auch alle anderen nach dem BImSchG genehmigungsbedürftigen Anlagen und weitere umweltrelevante Anlagen in die systematische Überwachung mit übernommen werden.

Der Erlass enthält als Anlage die Kriterien für eine risikobasierte Planung von medienübergreifenden Umweltinspektionen, welche mit Erlass des MKULNV vom 24.12.2012 fortgeschrieben wurden. Für den Kreis Unna hat der Fachbereich Natur und Umwelt, federführend das Sachgebiet Gewerblicher Umweltschutz und Abfallwirtschaft (69.3), alle gewerblichen Anlagen in seinem Zuständigkeitsbereich beurteilt und daraufhin diesen Überwachungsplan mit dem dazugehörigen Überwachungsprogramm erstellt.

Im Überwachungsprogramm werden die mit den Anlagen verbundenen Umweltrisiken systematisch beurteilt und die Häufigkeit von Vor-Ort-Inspektionen (Festlegung der Untersuchungsintervalle) angegeben. Der Überwachungsplan mit seinem Überwachungsprogramm wird regelmäßig überprüft und aktualisiert.

Umweltüberwachungsplan Kreis Unna

Umweltüberwachungsplan Bezirksregierung Arnsberg

Überwachungsprogramm Kreis Unna

Umweltüberwachungsprogramme Bezirksregierung Arnsberg