Kreishaus Unna | Foto: nowofoto

Bevölkerungsschutz

Bevölkerungsschutz

Unwetter, Bahnunglücke oder Großbrände: Krisen und Katastrophen können jederzeit eintreten. Im Schadensfall Hilfe zu leisten und sich vor allem um die Sicherheit und Versorgung der Menschen zu kümmern, ist auch Aufgabe des Kreises Unna.

Das Sachgebiet Bevölkerungsschutz kümmert sich genau darum – und ist nicht nur bei großen Katastrophen im Einsatz. Jeden Tag arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Sicherheit im Kreis Unna.

Zum Beispiel in der Rettungsleitstelle – der zentralen Notrufannahme im Kreis Unna. Hier gibt es eine Übersicht über die Aufgaben im Bevölkerungsschutz.

Die Mitarbeiter in der Rettungsleitstelle lenken, leiten und koordinieren Einsätze der Feuerwehren, des Rettungsdiensts und der Luftrettung. Aufgabe der Leitstelle ist auch die Annahme der Notrufe, die unter der „112“ ankommen.

Die Mitarbeiter unterstützen die Einsatzkräfte vor Ort auch logistisch und bei Bedarf werden Rettungshubschrauber und andere Einsatzmittel angefordert.

Bei größeren Einsatzlagen kann die Leitstelle mit Einsatzleitfahrzeugen oder auch dem Krisenstabsraum die Feuerwehren und Einsatzkräfte vor Ort unterstützen.

Seit 2010 befindet sich die Rettungsleitstelle im Zentrum für Gefahrenabwehr an der Florianstraße 5 in Unna.
In direkter Nachbarschaft liegen das Feuerwehrservicezentrum des Kreises, die Feuer- und Rettungswache der Kreisstadt Unna und der Fernmeldedienst des Kreises sowie der Kreis-Bauhof.

Bedarfsplan und Auskunft

Die Mitarbeiter des Sachgebiets erstellen außerdem den Bedarfsplan für den Rettungsdienst. Dieser Plan ist die Grundlage für Anzahl und Standorte der Rettungswachen.

Die Kreisleitstelle gibt auch Auskunft über Notdienste und über die Rufbereitschaften des Kreises sowie der Städte und der Gemeinden im Kreis.

Erreichbar ist die Leitstelle unter: Fon: 0 23 03 / 1 60 01 bis 1 60 04 Krankentransport: 19 22 2

Notruf: 112

E-Mail: bevoelkerungsschutz@kreis-unna.de

Im Zentrum für Gefahrenabwehr befindet sich auch das Feuerwehrservicezentrum des Kreises.

Für die Feuerwehren im Kreis Unna führt der Kreis dort regelmäßig spezielle Lehrgänge im Bereich „Gefährliche Stoffe und Güter“, „Sprechfunk“ und „Strahlenschutz“ durch.

Weitere Aufgaben des Feuerwehrservicezentrums sind unter anderem:

  • Schläuche reparieren und reinigen
  • Chemiekalienschutzanzüge prüfen
  • Betrieb der Atemschutzübungsstrecke
  • Atemluftflaschen füllen
  • Atemschutzgeräte prüfen
  • Prüfung von Leitern, Hebekissen, Sprungpolstern etc.

 

Kreisbrandmeister Thomas Heckmann berät im Rahmen seiner Tätigkeit den Landrat und die Verwaltung in allen Angelegenheiten des Feuerschutzes und ist das Bindeglied zu den Leitern der Feuerwehren der Städte und Gemeinden im Kreis Unna.

Gemeinsam mit seinen Stellvertretern Holger Herlinghaus und Heinz-Jörg Sommer ist der Kreisbrandmeister verantwortlich für die Planung und Koordinierung der überörtlichen Ausbildung der Feuerwehrangehörigen im Kreis.

Das Land Nordrhein-Westfalen will die Bevölkerung im Katastrophen- oder Krisenfall auf möglichst vielen Kanälen warnen und setzt deshalb auch auf Sirenen.

Um die Signale bekannt zu machen, findet jeweils am ersten Donnerstag im März und im September ein landesweiter Probealarm statt.

Nachricht vom ersten NRW-weiten Probealarm 

www.warnung.nrw

www.warnung.nrw/sirenen

Die Luftrettung zählt zu den Pflichtaufgaben der Kreise und kreisfreien Städte. Zur „Trägergemeinschaft des Luftrettungsdienstes“ des Rettungshubschraubers „Christoph 8“ gehören 13 Kreise und kreisfreie Städte.

Der Kreis Unna ist Kernträger und lenkt damit die Einsätze des Rettungshubschraubers.

Zum primären Versorgungsgebiet des Hubschraubers zählen das nordöstliche Ruhrgebiet mit angrenzenden Teilen des Münster- und Sauerlandes mit zusammen mehr als vier Millionen Einwohnern.

Die Aufgaben des Rettungshubschraubers sind die Primärversorgung von Notfallpatienten sowie die Durchführung von Primär-, Intensiv- und sonstigen Transporten.

Christoph 8 ist am St.-Marien-Hospital in Lünen stationiert und feierte im August 2014 sein 40-jähriges Jubiläum. Durchschnittlich hebt Christoph 8 im Jahr zu rund 1.300 Einsätzen ab.

Schnelle Hilfe im Notfall: Über die Rettungs-App „Mobile Retter“ werden seit Oktober 2016 parallel zum Rettungsdienst im Kreis Unna Ersthelfer zu Notfällen gerufen.

Die Idee: Qualifizierte „Mobile Retter“ in der Nähe überbrücken bei eine Herzkreislaufstillstand oder Bewusstlosigkeit einer Person die ersten Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch Erste Hilfe wie eine Herzdruckmassage.

Wer kann Mobiler Retter werden?

Mitmachen beim freiwilligen Rettungseinsatz per Smartphone-App können Menschen, die eine berufliche Qualifikation mitbringen wie Krankenpflegekräfte, Feuerwehrleute, Arzthelfer, Rettungssanitäter, Rettungsschwimmer, Polizisten oder Ärzte.

Bevor sie in der Rettungsleitstelle des Kreises registriert werden, steht natürlich eine Schulung auf dem Programm, in der es unter anderem um den Umgang mit der Alarmierung per App geht.

Mitmachen und Anmelden: www.mobile-retter.de

 

Wo es raucht und brennt, muss kontrolliert werden. Und das gilt auch für Feuerstellen im Haus wie dem Kamin oder der Heizung. Das machen Schornsteinfeger.

Der Kreis Unna – genauer gesagt das Sachgebiet Bevölkerungsschutz – beaufsichtigt die 33 bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger im Kreisgebiet.


Formulare & mehr

Auskunft

Sachgebietsleiter

Georg Jürgen Wirth
Fon 0 23 03 / 27-10 38
Fax 0 23 03 / 27-28 38
georg.wirth@kreis-unna.de

Kreisbrandmeister

Thomas Heckmann
Fon 0 23 03 / 27-17 38 
Fax 0 23 03 / 27-28 38
Thomas.Heckmann@kreis-unna.de

Schornsteinfeger

Alfons Kerkhoff
Fon 0 23 03 / 27-15 38
alfons.kerkhoff@kreis-unna.de