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Verfügbarkeit und Mietpreissituation kleiner Wohnungen

Verfügbarkeit und Mietpreissituation kleiner Wohnungen

Der Bedarf an kleinen Wohnungen (25-50 qm) wird in den nächsten Jahren allein aufgrund des demografischen Wandels und der Zunahme der Zahl der Ein-Personen-Haushalte weiter wachsen. Eine quantitative Einschätzung ist jedoch nur schwer zu vorzunehmen. Dies ist zum einen auf die Datenlage zurückzuführen. Es fehlen insbesondere aktuelle Daten zur Anzahl und Entwicklung von Ein-Personen-Haushalten. Die aktuellsten verfügbaren Daten stammen aus dem Jahr 2011 (Zensus). Zum anderen kann nicht davon ausgegangen werden, dass Ein-Personen-Haushalte zwingend kleine Wohnungen nachfragen. So standen Singlehaushalten laut Angabe von IT.NRW im Jahr 2013 im Schnitt 66,4 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung.

Eine direkte Korrelation zwischen Haushaltsgröße und nachgefragter Wohnungsgröße besteht nur im Falle von Transferleistungsbeziehern. Insbesondere für weniger finanzstarke Mieter ist ein ausreichendes Angebot an kleinen Mietwohnungen von großer Bedeutung. Daher wird trotz der genannten methodischen Einschränkungen versucht, durch eine Gegenüberstellung der Faktoren „Anteil kleiner Wohnungen“und „Anteil Ein-Personen-Haushalte an allen Haushalten" sowie „Anteil der Ein-Personen-Haushalte, die von Transferleistungsempfängern benötigt werden“ eine Einschätzung zu generieren, wie sich Angebot und Bedarf an kleinen Wohnungen zueinander verhalten.

 

 


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