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Kleine Wohnungen: Mietwohnungsbestand und Haushalte

Kleine Wohnungen: Mietwohnungsbestand und Haushalte

Der Anteil der kleinen Wohnungen (< 50 qm) am Mietwohnungsbestand liegt in den Kommunen zwischen 17 Prozent  und 28 Prozent. Festzustellen ist, dass die landläufige Annahme „kleine, ländliche Kommunen – viele große und wenig kleine Wohneinheiten“ für das Mietwohnungssegment nicht zutrifft. Es existiert keine offensichtliche Korrelation zwischen Größe bzw. Charakter der Kommune und Anteil kleiner Mietwohnungen. So ist der mit 28 Prozent höchste Anteil an kleinen Wohnungen in Fröndenberg anzutreffen, gefolgt von Werne (26 Prozent), Holzwickede und Selm (beide 25 Prozent). Den geringsten Anteil an kleinen Mietwohnungen hat Bergkamen (17 Prozent), gefolgt von Schwerte (19 Prozent), Bönen und der Stadt Unna (beide 20 Prozent). Kamen und Lünen liegen in der Mitte mit jeweils 22 Prozent.

Stellt man den Anteil an Ein-Personen-Haushalten dem Anteil kleiner Mietwohnungen gegenüber zeigt sich in den Städten Lünen und Schwerte, gefolgt von Unna und Bergkamen eine vergleichsweise große Diskrepanz zwischen dem Anteil von Ein-Personen-Haushalten (hoch) und dem Anteil kleiner Mietwohnungen (niedrig). Dies kann darauf hindeuten, dass es hier einen aktuell nicht gedeckten Bedarf an kleinen Wohnungen gibt. Insgesamt ist festzustellen, dass hohe Diskrepanzen zwischen dem Anteil kleiner Haushalte und dem Anteil kleiner Mietwohnungen tendenziell eher in den größeren Kommunen auftreten (hoher Anteil kleiner Haushalte bei geringem Anteil kleiner Mietwohnungen), während in den kleinen Kommunen die Unterschiede eher gering sind.

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Auskunft

Jutta Pauels
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