Kreishaus Unna | Foto: nowofoto

Radverkehrskonzept

Radverkehrskonzept

Im Bemühen um die Mitgliedschaft in die AGFS war dem Kreis Unna von der AGFS-Prüfkommission nahe gelegt worden, neben der Qualifizierung der Radwanderwegebeschilderung auch ein kreisweites Radverkehrskonzept zu entwickeln. Das Fehlen eines zusammenhängenden Radverkehrsnetzes wurde kritisiert

Ziel dieses Konzeptes sollte sein, Lückenschlussnotwendigkeiten im infrastrukturellen Radverkehrsnetz sowohl im Alltags- als auch im Freizeitverkehr aufzudecken und die entsprechenden Maßnahmenempfehlungen im Rahmen eines Handlungsprogramms zu dokumentieren.

Am 26.2.2013 wurde das Radverkehrskonzept (Stand 2013) nach mehreren Vorläufen in Fachausschüssen  endgültig im Kreistag verabschiedet.

Folgende Beschlüsse wurden gefasst:

  • Das Radverkehrskonzept wird als mittelfristig orientiertes Zielkonzept für den Kreis Unna zur Kenntnis genommen.
  • Die Umsetzung erfolgt Zug um Zug je nach zur Verfügung stehenden Haushalts- und Fördermittel durch die zuständigen Baulastträger.
  • Das Handlungsprogramm mit den Prioritäten für die Kreisstraßen als Bestandteil des Radverkehrskonzeptes Kreis Unna wird beschlossen.
  • Den Städten und Gemeinden sowie dem Landesbetrieb wird die Umsetzung des Handlungsprogramms mit den Prioritäten für die Bundes-, Landes- und Gemeindestraßen als Bestandteil des Radverkehrskonzeptes Kreis Unna nahegelegt.

Umsetzungstand der Maßnahmen (Stand: Mai 2017)

Der Kreis Unna hat es sich im Rahmen des Arbeitskreises Radverkehr zur Aufgabe gemacht, sich einmal jährlich gemeinsam mit den Städten und Gemeinden, Strassen.NRW, sowie dem FB Bauen und der Stabsstelle Planung und Mobilität des Kreises Unna über den Umsetzungssachstand einzelner Maßnahmen auszutauschen und diesen zu dokumentieren.

Die Änderungen sind in den einzelnen Tabellen farblich gekennzeichnet (grün = Maßnahme ist abgeschlossen/orange = Maßnahme ist in Arbeit).

 

Einbindung des Radverkehrskonzeptes Kreis Unna in die Mobilitätsstrategie der Metropole Ruhr

Das Konzept des Regionalen Radwegenetzes aus dem Jahr 2012 stellt für den RVR bereits heute die Grundlage für die Planung, den Bau und den Betrieb von regionalen Radwegeverbindungen in der Metropole Ruhr dar.

Mit dem bestehenden Konzept werden die regionalen Radwegeplanungen und -projekte, der damit zusammenhängende Grunderwerb, die Fördermittelakquise, die Bestandssicherung und -pflege, ein koordinierendes Routen- und Qualitätsmanagement sowie ein gemeinsames Marketing mit der RTG für bestimmte Themenrouten definiert.

Das bisherige Netz ist – abgesehen vom Radschnellweg Ruhr RS 1 – eher freizeitorientiert. Allerdings werden einige dieser regionalen Trassen bzw. Routen in regionalen, aber auch innerstädtischen Netzzusammenhängen für Alltagswege, insbesondere Berufswege, genutzt. Diese Entwicklung greift der RVR mit diesem Projekt auf.

Ziel der „Weiterentwicklung des Regionalen Radwegenetzes“ ist die konzeptionelle Entwicklung eines hierarchischen Radwegenetzes für den Alltagsverkehr. Damit erhält die Metropole Ruhr ein Zukunftskonzept in Sachen Radverkehr (Bedarfsplan).

Inzwischen liegt nun eine adäquate und zukunftsorientierte Infrastrukturplanung für den Radverkehr im Entwurf vor. Gemeinsam mit den vier Kreisen, 53 Kommunen, zahlreichen Institutionen und Verbänden wurde ein Bedarfsplan für das Alltagsradverkehrsnetz in der Metropole Ruhr entwickelt.

Voraussichtlich Mitte 2019 wird die RVR-Verbandsversammlung über die Netzplanung entschieden.

Im Radverkehrskonzept des Kreises Unna sind die Netzstrukturen der bestehenden regionalen  Radwegekonzeption (2012) und damit auch die Wegeführung des RS1 im Rahmen der Zielnetze (Alltag- und Freizeitnetz) integriert. Nach Beschlussfassung durch die RVR-Verbandsversammlung wird auch der neue "Bedarfsplan" für den Radverkehr in das Radverkehrskonzept des Kreises Unna integriert.

 


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Auskunft

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Birgit Heinekamp
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