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Wohnungsmarktbericht Ruhr

Wohnungsmarktbericht Ruhr

Seit Herbst 2018 liegt der vierte Wohnungsmarktbericht der Metropole Ruhr vor. Der Bericht umfasst die elf kreisfreien Städte und vier Kreise der Metropole Ruhr mit einer Fläche von rund 4.500 qm² und rund 5,1 Mio. Einwohnerinnen und Einwohnern.

Die regionale Wohnungsmarktbeobachtung – initiiert im Jahr 2007 als eines der Leitprojekte der „Städteregion Ruhr“ – ist mittlerweile etabliert und ein sichtbares Beispiel für die vielfältige interkommunale Kooperation in der Region. In der „Arbeitsgruppe Wohnungsmarkt Ruhr“, die den Bericht erarbeitet, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller beteiligten Kommunen und Kreise vertreten. Fachlich begleitet wird die Arbeitsgruppe durch die NRW.Bank. Seit dem Jahr 2012 ist zudem der Regionalverband Ruhr Mitglied der Arbeitsgruppe, 2015 hat er die organisatorische Federführung übernommen.

Die Berichtsreihe erscheint im Turnus von drei Jahren, liefert Informationen über aktuelle Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt Ruhr und stellt diese in einen regionalen Kontext.

Zeitliche Entwicklungen aufzuzeigen und ihre Dynamik einzuordnen, ist ein zentrales Anliegen der regionalen Wohnungsmarktbeobachtung. Aus diesem Grund betrachtet der Bericht die einzelnen Themenfelder Immobilienmarkt, Wohnungsangebot sowie Bedarf und Nachfrage in der Regel in Drei- und Zehnjahreszeiträumen. Eine Ausnahme bilden Gebäude-, Bevölkerungs- und Haushaltedaten. Hier markiert der Zensus vom 9. Mai 2011 eine methodische Zäsur, über die hinweg eine Bildung von Zeitreihen wenig aussagekräftig ist. Die Rückschau zu diesem Themenkomplex umfasst daher längstens fünf Jahre von 2011 bis Ende 2016.

Wie schon beim 3. Regionalen Wohnungsmarktbericht musste im Themenfeld „Bevölkerung“ auf vorläufige oder ältere Daten zurückgegriffen werden. Unter anderem lag bis zum Redaktionsschluss keine aktualisierte Bevölkerungsvorausberechnung von IT.NRW vor. Trotzdem hat die AG Wohnungsmarkt Ruhr entschieden, die Berichtsreihe im gewohnten Turnus fortzuführen. Zu einigen relevanten Entwicklungen wie zum Beispiel den bundesweit steigenden Immobilienpreisen und Mieten sowie Wanderungsbewegungen gibt es neue Befunde für die Region und der Bericht hilft, gerade diese Trends besser einzuordnen und die Debatte zu versachlichen.

Neben der Erarbeitung der Berichte gehören der interkommunale fachliche Erfahrungsaustausch zu methodischen und wohnungspolitischen Fragestellungen sowie die Information über regionale Best-Practice-Beispiele zu den Aufgaben der Arbeitsgruppe.

Parallel zum Vierten Regionalen Wohnungsmarktbericht wurde beispielsweise durch die Arbeitsgruppe Wohnungsmarkt Ruhr zusammen mit dem Gutachterbüro „empirica AG“ eine „Regionale Nachfrageanalyse Wohnungsmarkt Ruhr 2040“ erarbeitet. Deren Ergebnisse ergänzen den Bericht um einen weiteren wertvollen Baustein im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung der Nachfrage. Im Vordergrund stehen dabei vor allem qualitative Aspekte des Wohnraumes und des Wohnumfeldes. Ziel ist es, Chancen zu identifizieren und Lösungsansätze für die bevorstehenden Veränderungen in der Region aufzuzeigen.


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Auskunft

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