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Lese-Rechtschreibschwierigkeiten

Lese- Rechtschreibschwierigkeiten (LRS)

Seit Jahrzehnten ist der angemessene Umgang mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS) Gegenstand teilweise heftiger wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Unterschiedliche Lehrmeinungen stehen sich gegenüber.

Dementsprechend unterschiedlich fallen die Regelungen der Kultusministerien der Länder aus.  

In NRW gilt laut Erlass des Kultusministeriums, dass sowohl für Diagnostik als auch für Förderung bei LRS in aller Regel die Schule zuständig ist. 

Bezüglich der Diagnostik von LRS regelt der Erlass (etwas vereinfacht, aber sinngemäß) unter anderem

  • Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6, deren Leistungen im Lesen und / oder Rechtschreiben über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten mangelhaft oder ungenügend bleiben, gelten als Schüler mit LRS.
  • In besonders begründeten Ausnahmefällen (hierzu fehlen allerdings konkretere Hinweise) gilt dies auch für Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10.
  • Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 bis 13 macht der Erlass keine Angaben.

Bezüglich der Förderung bei LRS benennt der Erlass

  • Verfahrensrichtlinien zur Einrichtung von Förderkursen und
  • mögliche Förderbereiche (Motorik, Wahrnehmung, Motivation etc.), ohne konkrete Förderinhalte vorzugeben

Beratungsangebote der SBS
Diagnostik bei LRS

Bei Unsicherheiten bezüglich der Diagnostik von LRS (bzw. ihrer Art und ihres Ausmaßes) bietet die SBS Beratung und Hilfe

  • standardisierte Testverfahren
  • Arbeitsproben
  • eingehende Befragungen bzw. Beobachtungen

Dabei wird die Lehrkraft in den diagnostischen Prozess derart einbezogen, dass dieser gleichzeitig Fortbildungscharakter gewinnt und zur Weiterentwicklung eigener Diagnostikkompetenz beiträgt.

Förderung bei LRS

Sollte die Diagnostik ergeben, dass LRS mit einem Förderbedarf bestehen, berät die SBS bezüglich

  • Erfolg versprechender Förderinhalte
  • psychologischer Unterstützung bei aus LRS resultierenden Selbstwert- und Motivationsproblemen
  • sinnvoller Rahmenbedingungen für die Durchführung von Förderkursen und / oder häuslicher Übungen.

Die Beratung erfolgt mit dem Ziel unter den gegebenen schulischen und häuslichen Bedingungen einen Erfolg versprechenden individuellen Förderplan zu erstellen. Im Rahmen dieses Plans übernehmen alle Beteiligten bestimmte Aufgaben.

Ausbau und Weiterentwicklung eigener Förderkompetenzen bilden bei der Erstellung und Umsetzung des Förderplans einen wichtigen Teilaspekt der schulpsychologischen Beratung.

 

Hinweise zur Auswahl außerschulischer Förderung

 

 


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