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Bußgeldstelle

Bußgeldstelle

Foto: Kreis Unna

Im Straßenverkehr gelten Vorschriften und Regeln. Wer sie missachtet, bekommt Kontakt mit der Bußgeldstelle. Sie ist im Fachbereich Straßenverkehr angesiedelt.

Hier sind einige Informationen zu den mobilen und stationären Blitzern zu finden sowie zu den Einsatzgrundsätzen. Viele weitere Informationen sind auch im Konzept zur Geschwindigkeitsüberwachung zu finden.

Hier finden Sie die aktuellen Einsatzorte der Radarwagen des Kreises Unna:

Der Kreis Unna führt eigene stationäre und mobile Geschwindigkeitsüberwachungen durch. An Gefahrenstellen wie Unfallhäufungsstellen und schutzwürdigen Bereichen (z.B. Schulen, Spielplätze, Kindergärten, Seniorenheime, Krankenhäuser) werden Messungen vorgenommen.

Mit diesen zwischen der Polizei (Kreispolizeibehörde Unna/Polizeiinspektion Lünen) und Kreisverwaltung Unna abgestimmten Maßnahmen werden die polizeilichen Aktivitäten zur Verkehrssicherheit im Kreisgebiet unterstützt.

Zu schnelles Fahren ist Ursache Nummer eins für tödliche Verkehrsunfälle. Trotz eines Rückgangs bei der Unfallursache Geschwindigkeit sind rund ein Drittel der Getöteten auf nordrhein-westfälischen Straßen Opfer von zu hoher und nicht angepasster Geschwindigkeit als alleinige Unfallursache. Dabei kann die Senkung der Durchschnittsgeschwindigkeit innerorts bereits zu einem Rückgang der Unfälle mit Verletzten und Toten um 15 Prozent führen.

Deshalb haben die Verkehrskontrollen des Kreises Unna generell zum Ziel, dass Höchstgeschwindigkeiten an Gefahrenstellen eingehalten werden und dass das Geschwindigkeitsniveau generell gesenkt wird. Dabei hat sich der Einsatz sowohl von Starenkästen als auch des mobilen Radarwagens bewährt.

Stationäre Blitzer stehen nur an Unfallhäufungsstellen, die nicht kurzfristig durch eine veränderte Verkehrsführung beseitigt werden können. Außerdem ist an solchen Stellen nicht damit zu rechnen, dass das Blitzen mit dem Radarwagen wesentlich dazu beiträgt, die Unfallzahlen zu reduzieren.

Der Kreis hat deshalb mehreren Standorten im Kreisgebiet stationäre Blitzer aufgestellt. Die Messtechnik und -plätze werden regelmäßig von dafür speziell ausgebildetem Personal geeicht, gepflegt und gewartet.

Eine Standorte-Liste der Biltzer ist im unten stehenden Konzept zu finden.

Der Kreis Unna hat insgesamt drei Radarwagen. Die derzeitigen Einsatzorte werden unter "Aktuelle Messstellen" veröffentlicht.

Die Messsysteme sind an allen Wochentagen im Durchschnitt - ohne Rüstzeiten, wie z.B. Anfahrt - 30 Stunden pro Woche im Einsatz (davon ein Fahrzeug im eingeschränkten „Schichtdienst“).

Für die Geschwindigkeitsüberwachung mit stationärer und mobiler Messtechnik setzt der Kreis Unna nur darin speziell ausgebildetes Personal und regelmäßig geeichte Geräte ein.

Über jede Aufstellung des Messgerätes, die Durchführung der Funktionsprüfung und gegebenenfalls den Ablauf des Messeinsatzes wird ein Messprotokoll gefertigt.

Auswertung

Die Auswertung der Messungen und der Fotobeweise erfolgt an einem speziellen Arbeitsplatz. Nach Erfassung der Messdaten wird der Fahrzeughalter durch eine automatisierte Anfrage beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg ermittelt. Die Antwort von dort erfolgt in der Regel innerhalb eines Tages. Danach werden entsprechende Verwarnungs- oder Bußgeldverfahren eingeleitet.

Für Verkehrsordnungswidrigkeiten gibt es den Bußgeldkatalog, der bundesweit gilt und eine einheitliche Ahndung gleicher Verstöße sicherstellen soll: Bundeseinheitlicher Tatbestandskatalog

Weniger schwerwiegende Verkehrsordnungswidrigkeiten

Weniger schwerwiegende Verfehlungen werden mit einem Verwarnungsgeld von 5 bis 35 Euro belegt. In der Regel wird bei diesen Verstößen ein schriftliches Verwarnungsgeldangebot gemacht und eine Zahlungsfrist von einer Woche gesetzt. Erfolgt keine Zahlung wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Gewichtige Verkehrsordnungswidrigkeiten

Die Regelsätze der Geldbußen für gewichtigere Verkehrsverstöße liegen zwischen 40 und 1.500 Euro. Die rechtskräftige Ahndung wird im Flensburger Verkehrszentralregister eingetragen und mit Punkten bewertet. Auch Fahrverbote von ein bis drei Monaten sind vorgesehen.

Auskünfte über Entscheidungen

Auskünfte über die zu seiner Person erfassten Entscheidungen und über die Punkte kann jeder unentgeltlich beim Kraftfahrt-Bundesamt erhalten: Punkteauskunft

Ablauf eines Bußgeldverfahrens

Im Bußgeldverfahren erhält der Betroffene zunächst Gelegenheit zur Äußerung (Anhörung). Die Angaben zur Sache sind dabei freiwillig. Werden hierzu Ausführungen gemacht, wird geprüft, ob der Tatvorwurf fallengelassen oder geändert wird; andernfalls kommt der Bußgeldbescheid. Das heißt zusätzlich zur Geldbuße fallen etwa 28,50 Euro Gebühren und Zustellungsauslagen an.

Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid

Gegen den Bußgeldbescheid kann der Betroffene innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch einlegen. Nach Eingang prüft die Verfolgungsbehörde den Einspruch.

Der Hauptanteil der Verkehrsordnungswidrigkeiten beim Führen eines PKW umfasst Verstöße wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen und Unterschreitung des Sicherheitsabstandes. In folgender Tabelle sind diese und weitere häufiger auftretende Verstöße mit Höhe der Geldbußen (Regelsätze) und Nebenfolgen (Punkte/Fahrverbotsdauer) aufgeführt.

Auszug aus dem Bußgeldkatalog (PDF)

Hier finden Sie einige wichtige Informationen für Autofahrer über die Höhen der Bußgelder im Ausland.

Übersicht der Bußgelder im Ausland (PDF)

Auskunft

Sachgebietsleitung

Das Sachgebiet Bußgeldstelle und Verkehrssicherung leitet Christian Bornemann.

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag
8.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Freitag
8.30 Uhr bis 12.30 Uhr

und nach Vereinbarung

Adresse

Kreishaus Unna
Friedrich-Ebert-Straße 17
59425 Unna

Konzept

Viele weitere Informationen und Einsatzgrundsätze finden sich im Konzept zur Geschwindigkeitsüberwachung:

Konzept (PDF)