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Familienkonferenz 2016

Familienkonferenz 2016

Familie 4.0 - Familie in 20 Jahren

Am 07. Dezember 2016 hat unter dem Titel „Familie 4.0 – Familie in 20 Jahren“ eine Familienkonferenz stattgefunden. Das Interesse war groß: Rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind der Einladung in das Haus Opherdicke (Holzwickede) gefolgt.

Das Bündnis für Familie im Kreis Unna hatte zu der Konferenz eingeladen und prominente Gäste gewonnen: Mit Christina Kampmann, NRW-Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, und Dr. Remi Stork von der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft Familie NRW aus Münster war das Podium neben zahlreichen Vertretern und Partnern der drei Handlungsfelder des Bündnisses für Familie aus dem Kreisgebiet besetzt.
Die Familienkonferenz hat in den Blick genommen, wie sich Familie durch die Digitalisierung der Lebenswelten wandelt und nach den Herausforderungen gefragt.

Familie online – Chancen und Risiken der Digitalisierung

Internet, neue Medien und Smartphone beeinflussen schon heute alle Lebensbereiche und durchdringen auch den Alltag von Familien. Zu den Versprechungen der fortschreitenden Digitalisierung gehören der Zugewinn an Zeit, Flexibilität und Lebensqualität. Dies gilt für den Familienalltag ebenso wie für das Arbeits- und Berufsleben, für Kitas und Schulen sowie für das Wohnen Zusammenleben in einem Quartier.
Zum Einstieg in das hochaktuelle Konferenzthema hat Dr. Remi Stork von der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft Familie NRW eine umfassende Einführung in das Thema „Familie online“ gegeben und eine Vision von der Familie in 20 Jahren skizziert. Die Präsentation von Dr. Stork steht hier zum Herunterladen zur Verfügung.

Wie die Digitalisierung nicht nur den Alltag der Familien und das Arbeitsleben beeinflussen, sondern welche Rolle sie im Kita- und Schulalltag sowie für das Zusammenleben und Wohnen in Familien spielt, wurde in Kleingruppen erörtert. Für den Erfahrungsaustausch zu den Chancen und Risiken der Digitalisierung standen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschiedene FOREN zur Auswahl: Familie und Beruf (Forum I), Bildung, Betreuung und Erziehung (Forum II) sowie Leben und Wohnen (Forum III). 

Mit vielen praktischen Beispielen aus dem Kreis bereicherten die Gäste Daniel Marx (Geschäftsführer UNIQ GmbH), Daniela Walkenhorst (Vorsitzende des Jugendamtselternbeirats der Kreisstadt Unna) und die Schollibotics – die frisch von der Welt-Roboter-Olympiade aus Indien zurückgekehrte Schülergruppe aus Lünen – die Diskussion. Die Familienministerin Christina Kampmann erklärte auf dem Podium: „Beim mobilen Arbeiten gibt es noch viele ungenutzte Potentiale. Lokale Bündnisse, wie das Bündnis für Familie im Kreis Unna können einen wichtigen Beitrag leisten und bei Arbeitgebern für mehr mobiles Arbeiten werben. Denn für Familien ist quer durch alle Gesellschaftsschichten Zeitnot ein drängendes Problem. Hierbei ist die Digitalisierung eine große Chance. Diese müssen wir alle gemeinsam nutzen.“

Weitere Informationen zu der Familienkonferenz 2016:

Weitere Informationen zum Bündnis für Familien Kreis Unna

        

Eindrücke der Familienkonferenz | Fotos: Henrik Schmale