X
Einsatz von Sekundär - und Ersatzbaustoffen Kopfzeile

Einsatz von Sekundär - und Ersatzbaustoffen

Einsatz von Sekundär- und Ersatzbaustoffen

Die Verwertung von Sekundär- und Ersatzbaustoffen (Recyclingbaustoffe, mineralische Reststoffe aus industriellen Prozessen und Bodenmaterialien) kann nachteilige Auswirkungen auf die Bodenfunktionen und die Beschaffenheit von Grundwasser haben. Diese Materialien enthalten in der Regel nämlich Stoffe, die in das Grundwasser eingetragen werden können. Für eine ordnungsgemäße und schadlose Verwertung sind daher Anforderungen nicht nur an die zulässigen Schadstoffgehalte der  Sekundär- und Ersatzbaubaustoffe sondern auch an die technischen Einbaubedingungen sowie die wasserwirtschaftlichen und hydrogeologischen Verhältnisse im Bereich der Bau- bzw. Verwertungsmaßnahme zu stellen und zu gewährleisten.

  • Für die Verwertung und den Einsatz von Sekundär- und Ersatzbaustoffen als Trag- oder Gründungsschicht, zur Geländemodellierung, Flächenbefestigung oder Verfüllung von Kellerräumen ist beim Fachbereich Natur und Umwelt eine wasserrechtliche Erlaubnis gemäß § 8 Wasserhaushaltsgesetz (bislang § 7 Wasserhaushaltsgesetz) zu beantragen. Zur Bearbeitung reichen Sie bitte folgende Unterlagen in zweifacher Ausfertigung ein
    Materialangaben:
    Art, Beschaffenheit, Herkunft, Einbaumengen, Einbaumächtigkeit und chemische Analysen;
    Angaben zum Einbauort und zur Einbauweise:
    Einbauweise / Verwendungszweck, Sicherungsmaßnahmen, höchst zu erwartender Grundwasser-Flurabstand, Bodenaufbau, Bodenprofile, Bodenmächtigkeiten, Bodendurchlässigkeitsbeiwert / kf-Wert der Grundwasser-Deckschicht, Lage des Einbauortes, Flächengröße, Übersichtsplan, Lageplan 1:1.000, Detailzeichnung.
  • Mit dem Einbau darf erst nach Erteilung der Erlaubnis durch den Kreis Unna begonnen werden.
  • Sofern der Antragsteller nicht Eigentümer des Grundstücks ist, auf dem das Material eingebaut wird, hat dieser sein Einverständnis zu erklären.
  • Die Verwertung von mineralischen Reststoffen aus industriellen Prozessen (z.B. Schlacken, Aschen, Gießerei,- Strahl- und Formsande) ist innerhalb von Wohngebieten nicht zulässig.
  • In den Zonen I und II der Wasserschutzgebiete ist die Verwendung von Recyclingbaustoffen bzw. industriellen Reststoffen ausgeschlossen. Innnerhalb der Wasserschutzzone III sind nur einige wenige güteüberwachte industrielle Reststoffe sowie RCL1 (Recyclingbaustoff) eingeschränkt, d.h. unter Berücksichtigung bestimmter Voraussetzungen, für den Einsatz im Straßen- und Erdbau zugelassen.

Beurteilungsgrundlage für die stoffliche Qualität der Sekundär- und Ersatzbaustoffe sind die

  • Gemeinsamen Runderlasse der Ministerien für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr
  • Aktuellen Technischen Regeln der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall "Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Reststoffen / Abfällen - Technische Regeln".

Formulare & mehr

Auskunft

Weitere Informationen und Kontaktdaten

Schwerte
Ingrid Mordhorst
Fon 0 23 03 / 27-23 69
Fax 0 23 03 / 27-12 97
ingrid.mordhorstkreis-unnade  

Weitere Informationen und Kontaktdaten

Fröndenberg/Ruhr, Lünen
Carsten Willeke
Fon 0 23 03 / 27-24 69
Fax 0 23 03 / 27-12 97
carsten.willekekreis-unnade

Weitere Informationen und Kontaktdaten

Bergkamen, Bönen, Holzwickede, Unna
N.N.
Fon 0 23 03 / 27-27 69
Fax 0 23 03 / 27-12 97
tina.wittkampkreis-unnade

Weitere Informationen und Kontaktdaten

Bergkamen, Bönen, Holzwickede, Unna
Anja Rüschenbaum
Fon 0 23 03 / 27-3369
Fax 0 23 03 / 27-1297
anja.rueschenbaumkreis-unnade

Weitere Informationen und Kontaktdaten

Kamen | Selm | Werne
Ulrike Bellen
Fon 0 23 03 / 27-31 69
Fax 0 23 03 / 27-17 97
ulrike.bellenkreis-unnade

Weitere Informationen und Kontaktdaten

Kamen | Selm | Werne
Ulrike Oldenkott
Fon 0 23 03 / 27-34 69
Fax 0 23 03 / 27-12 97
ulrike.oldenkottkreis-unnade