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Zukunftsdialog | LebensWerte

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Mögliche Aspekte im Themenfeld
Dass Emissionen wie Treibhausgas das natürliche Gleichgewicht der Atmosphäre stören und zum Klimawandel beitragen, ist eine traurige Gewissheit. Der Kreis Unna will diese Entwicklung eindämmen: Die Gesamtmenge des Treibhausgases, das in der Region verbreitet wird, soll deutlich sinken – und zwar um 25 Prozent bis zum Jahr 2020 und um 80 Prozent bis 2050 (im Vergleich zum Wert 1990). Um diese ehrgeizigen Zielmarken zu erreichen, müssen alle Akteure im Kreis ihren Beitrag leisten. Das fängt schon bei den privaten Haushalten an, etwa durch bewusstes Konsumverhalten, Energiesparen oder die Nutzung von Ökostrom. Dann ist da die Landwirtschaft: Dort können technische und organisatorische Maßnahmen helfen, Umweltbelastungen zu senken, wie der Anbau klimaangepasster Kulturen oder die Biogas-Erzeugung mit Gülle.

Hilfreich sind darüber hinaus im Gewerbe-, Handels- und Dienstleistungssektor beispielsweise Investitionen in den Klimaschutz und energieeffiziente Anlagen oder die klimaneutrale Beschaffung von Gütern. Nicht zuletzt auf Verwaltungsebene lassen sich Emissionen vermeiden: Der Kreis könnte für seine Liegenschaften Einspar- und Sanierungsmaßnahmen einleiten und sich bei der Beschaffung von Material komplett auf klimaneutrale Produkte beschränken. Die Stadt- und Landschaftsplaner sind außerdem angehalten, die Auswirkungen ihrer Vorhaben auf Klimarelevanz zu prüfen und bei ihren Planungen auch Flächen für erneuerbare Energien zu berücksichtigen.