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Muss die Vollmacht notariell beurkundet werden?

Muss die Vollmacht beurkundet werden ?

Grundsätzlich ist bei der Vollmacht aus rechtlichen Gründen eine notarielle Beurkundung nicht vorgeschrieben. Bestehen u.a. jedoch Zweifel an der Geschäftsfähigkeit des Vollmachtgebers, ist anzuraten, sich in jedem Fall von einem Notar beraten zu lassen. Da der Notar nur Erklärungen Geschäftsfähiger beurkunden darf, wird später die Wirksamkeit der Vollmacht nicht in Frage gestellt werden können, auch wenn die Geschäftsfähigkeit später wegfallen sollte.

Zudem gibt es auch Sonderfälle, in denen eine notarielle Beurkundung der Vollmacht gemäß § 128 BGB zwingend erforderlich ist.

Um sicherzustellen, dass der Bevollmächtigte sofort und jederzeit in allen Angelegenheiten handeln kann, erteilt man möglichst keine bedingte Vollmacht. Eine Bedingung, das heißt, wann die Vollmacht wirksam werden soll, kann durch eine Vereinbarung im Innenverhältnis geregelt werden (z.B.: die Vollmacht darf erst bei Eintritt der Geschäftsunfähigkeit gebraucht werden). Diese Vereinbarung ist bindend.