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Behandlung und Meldepflicht der Tuberkulose

Behandlung und Meldepflicht der Tuberkulose

Die Tuberkulose ist heute eine medikamentös gut behandelbare und bei genauer Befolgung der ärztlichen Anweisungen ausheilbare Infektionskrankheit. Die Behandlungsdauer liegt in der Regel bei 6 Monaten.

Meldepflicht

Wird dem Gesundheitsamt eine aktive und somit behandlungsbedürftige Erkrankung an Tuberkulose gemeldet, so wird eine sogenannte "Umgebungsuntersuchung" veranlaßt; d. h., dass die Menschen, die mit dem Erkrankten engen Kontakt hatten (z. B. Familie, enge Freunde, Berufskollegen, Spielkameraden, Mitschüler), auf eine Infektion mit Tuberkulose untersucht werden. Diese Maßnahme dient dem Schutz der Bevölkerung vor einer Ansteckung und Weiterverbreitung der Tuberkulose. Der Aufforderung zur Umgebungsuntersuchung muß nachgekommen werden (entsprechend Infektionsschutzgesetz). Die Untersuchung muss allerdings nicht unbedingt vom Gesundheitsamt durchgeführt werden, sie kann auch durch einen Arzt eigener Wahl erfolgen. Dieser muss dann aber die erhobenen Befunde dem Gesundheitsamt mitteilen.