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Anforderungen an Kosmetika

Anforderungen an Kosmetika

Kosmetika müssen gesundheitlich unbedenklich sein!

Kosmetika werden über einen längeren Zeitraum angewendet. Sie dürfen daher bei bestimmungsgemäßem und vorhersehbarem Gebrauch die menschliche Gesundheit nicht schädigen.

Bestimmte Stoffe, wie etwa die in den sechziger Jahren noch erlaubten Metallsalze (Quecksilber, Blei, Cadmium oder Arsen) aber auch eine Reihe von Pflanzen, die Gifte enthalten oder zu Allergien führen können, dürfen daher nicht mehr angewandt werden.

Aus Gründen des Verbraucherschutzes bestehen deswegen strenge Vorgaben für Hersteller und Importeure wie u.a. die Meldung von Rezepturen an das BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit), die Erhebung von Sicherheitsbewertungen von den Rohstoffen bis zum fertigen Produkt und das  Anlegen von Dateien über Nebenwirkungen.

Für jedes kosmetische Mittel sind Produktunterlagen zu erstellen und der Überwachungsbehörde bei Kontrollen vorzulegen.

Produktangaben, die verfügbar sein müssen:

  • Produktzusammensetzung

  • Physikalisch-chemische und mikrobiologische Anforderungen (Spezifikationen)

  • Herstellungsweise nach der guten Herstellungspraxis (GMP)

  • Toxikologische Sicherheitsbewertung

  • Dokumentation gesundheitlicher Unverträglichkeiten

  • Wirkungsnachweis

Regelmäßige Kontrollen der Hersteller und Importeure wie auch des Internethandels sowie die Entnahme von Proben, die zur Untersuchung an das CUA Hagen eingesandt werden, sind ein wesentlicher Bestandteil der Überwachungsaufgaben.