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Grenzen der Werbung für Kosmetika

Grenzen der Werbung für Kosmetika

Wo sind die Grenzen der Werbung?

Zum Schutz vor Täuschung verbietet der Gesetzgeber  die Werbung mit nicht wissenschaftlich belegbaren Aussagen auf der Verpackung. Beispielsweise sind Werbeaussagen „Falten sind durch Anwendung des Produktes dauerhaft zu beseitigen“ irreführend, da eine solche Wirkung mit einem kosmetischen Mittel nicht zu erreichen ist.

Dagegen sind Aussagen wie z. B. „Falten werden gemindert. Ihre Haut erscheint jugendlicher“ nicht zu beanstanden. Eine geringe Minderung der Faltentiefe lässt sich bei der Anwendung von Kosmetika wissenschaftlich belegen. Die Werbeaussagen dürfen beim Verbraucher nicht den Eindruck hervorrufen, dass bei der Anwendung des Produktes der Erfolg mit Sicherheit zu erwarten ist, wenn dieser nicht eintreten kann.

In Werbeannoncen von Zeitungen oder Zeitschriften sowie in Postwurfsendungen oder im Internet finden sich mitunter völlig übertriebene Werbeaussagen wie z. B. die Abbildung eines faltigen Gesichts vor und desselben Gesichts mit glatter, jugendlicher Haut nach der Anwendung des Produkts. Hier wird dem leichtgläubigen Betrachter der Eindruck suggeriert, er könne nach der Anwendung des Mittels die gleichen Erfolge verbuchen.

Auch bei Haarwasser gibt es immer wieder übertriebene Aussagen: „Nach Anwendung des Mittels erhalten sie ihre volle Haarpracht in weniger als 1 Jahr zurück. Bis heute gibt es keine Untersuchungen, die diese Versprechungen belegen könnten.

Quelle 

Sichere Kosmetika & Bedarfsgegenstände - Eine Information des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg