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Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wurde im Jahr 1951 durch Bundespräsident Theodor Heuss gestiftet. Er wird für Leistungen aus dem Bereich der politischen, der wirtschaftlich-sozialen und der geistigen Arbeit verliehen. Auch ein karitatives und mitmenschliches Engagement ist durchaus auszeichnungsfähig.

Grundsätzlich kann Jeder eine andere Person für die Auszeichnung mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland vorschlagen. Dabei sollte die Anregung den Namen und die Anschrift sowie eine Auflistung der Verdienste der betreffenden Person enthalten. In dem Zusammenhang empfiehlt sich auch die Angabe von Referenzpersonen bzw. -organisationen.

Nach dem Eingang eines Ordensvorschlages werden Stellungnahmen zu den Verdiensten des Vorgeschlagenen eingeholt. Diese werden dann mit einem eigenen Votum über die Bezirksregierung Arnsberg an die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen weitergeleitet. Sollten die Voraussetzungen für eine Auszeichnung erfüllt sein und der Ministerpräsident von seinem Vorschlagsrecht Gebrauch machen, wird der Vorgang dem Bundespräsidenten zur abschließenden Entscheidung vorgelegt.

Die Ordensanregung ist formlos an die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen zu richten, wird im Regelfall aber auch von der Wohnortgemeinde des Vorgeschlagenen oder der Kreisverwaltung entgegengenommen. Es ist das erklärte Ziel des Bundespräsidenten, das Ordensverfahren innerhalb von einem Jahr abzuschließen. Die Ordensstufen „Verdienstmedaille“ und „Verdienstkreuz am Bande“ werden üblicherweise vom Landrat oder seinen Stellvertretern im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreicht.


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