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Eingriffe in die Natur

Eingriffe in die Natur

Wer ein Vorhaben wie beispielsweise den Bau einer Straße oder eines Hauses durchführt, ist grundsätzlich verpflichtet

  • Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft (Eingriffe) zu vermeiden oder
  • auf geeignete Art und Weise auszugleichen

Mit dieser sogenannten "Eingriffsregelung" ist das Verursacherprinzip im Naturschutzrecht verankert worden. Die Anwendung der Eingriffsregelung ist Teil des Genehmigungsverfahrens und liegt damit in der Zuständigkeit der entsprechenden Genehmigungsbehörde.

  • In diesen Verfahren nehmen wir Stellung zu den Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft sowie zu notwendigen Vermeidungs- und Ausgleichsmaßnahmen
  • Grundlage für eine einheitliche und praktikable Handhabung der Eingriffsregelung im Kreis bieten zwei Bewertungshilfen, die von uns erarbeitet worden sind
  • Ausgleichsmaßnahmen können bereits im Vorgriff auf zukünftige Eingriffe durchgeführt und auf einem sogenannten "Ökokonto" gutgeschrieben werden
  • Um eine zügige Abwicklung des Genehmigungsverfahrens zu gewährleisten, beraten wir Eingriffsverursacher bereits vor dem formalen Verfahren

Eine Broschüre zum Thema "Die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung bei Bauvorhaben im Außenbereich" können Sie sich rechts nebenstehend unter "Formulare & mehr" herunterladen.

Um Antragstellern eine Hilfestellung bei der Anlage und Pflege von Ausgleichsmaßnahmen zu geben, hat der Kreis Unna je ein Merkblatt für die

  • Pflanzung und Pflege von Bäumen
  • Pflanzung und Pflege von Obstbäumen
  • Pflanzung und Pflege von  Hecken

im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen erarbeitet, die Sie sich ebenfalls rechts nebenstehend herunterladen können.

Für die Bauleitplanung hat der Kreis Unna im Einvernehmen mit den Städten und Gemeinden die Broschüre "Bewertung von Eingriffen in Natur und Landschaft im Rahmen der Bauleitplanung" (siehe rechts nebenstehend) herausgegeben.

Um die Umsetzung der Ausgleichsmaßnahmen aus der Bauleitplanung zu optimieren hat der Kreis Unna

  • die Broschüre "Ökokonto und Flächenpool im Rahmen der Bauleitplanung" (siehe rechts nebenstehend) im Einvernehmen mit den kreisangehörigen Kommunen erarbeitet. Diese Broschüre ist Grundlage für die zahlreichen Ökokonten im Kreis Unna
  • als Pioniervorhaben in NRW aus Mitteln des Kreises einen "Ökologischen Grundstücksfonds" eingerichtet. In diesem werden 1 Mio. Euro zur Verfügung gestellt, um Grunderwerb und Maßnahmendurchführung sowohl bei Ausgleichsmaßnahmen aus der Bauleitplanung als auch in der Landschaftsplanumsetzung vorzufinanzieren. Durch dieses an das Modell des "revolvierenden Fonds" aus der Flurbereinigung angelehnte Instrument konnte die Umsetzung von Ausgleichsmaßnahmen aber auch der Landschaftsplanung bereits deutlich flexibilisiert werden
  • als erster Kreis in NRW mit mehreren Städten und Gemeinden (Unna, Fröndenberg/Ruhr, Bönen, Holzwickede, Kamen und Selm) Verträge geschlossen, in denen diese Kommunen das Management der aus der Bauleitplanung resultierenden Ausgleichsverpflichtungen auf den Kreis übertragen. Der Kreis Unna übernimmt hierbei in enger Abstimmung mit der jeweiligen Stadt oder Gemeinde Grunderwerb, Planung, Umsetzung und Betreuung der Maßnahmen. Hierdurch werden einerseits die Städte personell entlastet und andererseits die Umsetzung der Maßnahmen optimiert

Formulare & mehr